EP 197: Weinlese 2026: Der früheste Start aller Zeiten

Shownotes

Mitten in der laufenden Lese nehmen Lou und Jonas diese Folge auf. In allen deutschen Weinanbaugebieten hat die Ernte so früh begonnen wie noch nie, rund vier Wochen früher als vor dreißig, vierzig Jahren. Fast alle Rebsorten sind gleichzeitig reif geworden, die Lese drängt sich in wenige Wochen zusammen. Dazu kommen O-Töne direkt aus den Weinbergen: von der Nahe, vom Bodensee, aus der Südsteiermark und dem Weinviertel. Ihr erfahrt, warum die Betriebe bewusst früh lesen, was die Säurezahl aus Österreich bedeutet und wie es um die Qualität des Jahrgangs steht. Und es gibt einen bitteren Teil, den man dazusagen muss.
Wein der Woche
Rheinberg Kellerei Bio Riesling trocken, Rheinhessen
Erhältlich bei EDEKA.
Die Frage der Woche, über Instagram:
„Gibt es eine Weinregion in Deutschland, die ihr noch nicht bereist habt?"
„Ja, und es ist mir fast ein bisschen peinlich. Ganz oben auf meiner Liste steht der Mittelrhein. Eines der kleinsten Gebiete überhaupt, die Rebfläche schrumpft seit Jahrzehnten, weil die Steillagen dort brutal steil sind und sich für viele schlicht nicht mehr rechnen. Genau deshalb will ich hin, bevor noch mehr davon verschwindet. Das zweite Gebiet ist Saale-Unstrut, das nördlichste Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands. Wenn ihr aus dem Mittelrhein oder von der Saale-Unstrut seid und einen Betrieb kennt, den ich unbedingt sehen muss, schreibt mir. Ich meine das ernst."

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00:00:00: Jonas, du wolltest auch ne Weinleseteil nehmen.

00:00:02: Schäbendlich, man, es erzählt sich jetzt schon seit vier Jahren.

00:00:05: Steht echt seit Jahren auf meiner Bucketliste einmal dabei sein bei der Weinlese.

00:00:10: Ich hab dieses Jahr aber eine gute Ausrede weil die Weinlesee einfach viel früher

00:00:14: stattfindet,

00:00:15: stattgefunden hat als sonst wirklich!

00:00:17: Letztes Jahr ja unglaublich später auch.

00:00:18: Das

00:00:19: muss schon ein geiles Gefühl sein.

00:00:21: Wir haben so viele Winzer jetzt getroffen, mit so vielen Winzern haben wir uns unterhalten einmal durch die Rebenkriechen abends völlig fertig mit Rückenschmerzen nahezu zusammenbrechen.

00:00:28: dann gemeinsam am Tisch zu sitzen und zu wissen was man geschafft hat an Wino zu nippen glücklich zu sein.

00:00:35: Zusammen zu essen?

00:00:36: Ist das wenigstens...

00:00:36: Wenn eine Oma noch dazwittig essen kocht und die Weinberge bringt wird immer seltener.

00:00:40: aber wenn dat passiert da ist richtig herrlich!

00:00:41: Da bist du richtig schmitten drin statt nur der Beine.

00:00:44: Aber

00:00:44: stell ich es mir denn schon richtig vor.

00:00:46: Ist das so'n bisschen das Gefühl was man bei einer gemeinsamen im Weinleser erlebt, oder ist das nur Stress?

00:00:51: Ich glaube da kommt es immer auf den Betrieb an.

00:00:53: Aber grundsätzlich schon.

00:00:54: also ich mag das Gemeinschaftsgefühl sehr gerne.

00:00:57: Die Lese zwanzigstechsundzwanzig war und ist wieder viel früher als in all den Jahren zuvor.

00:01:02: Das heißt anders gesagt während wir hier sitzen wird in ganz Mitteleuropa gelesen.

00:01:08: So früh und so schnell wie noch nie!

00:01:11: Du hast recherchiert du hast mit Winzerin gesprochen, mit Winzern gesprochen, du hast Und du hast die Facts, oder?

00:01:19: Ich habe den Facts zusammen, Freunde.

00:01:20: Schnellt euch an!

00:01:33: Ich leg noch einen drauf... Ihr seid heute mittendrin statt nur dabei.

00:01:37: Genau wir klären heute was der Jahrgang zwanzig sechsundzwanzig denn eigentlich so kann.

00:01:42: Ist es ein

00:01:44: Bunkerwein?

00:01:45: Oder lieber den Fänger weg vonlassen.

00:01:46: Wie weit ist die Lese, warum geht das alles so schnell?

00:01:49: Weiß?

00:01:49: heißt das überhaupt für diesen Jahrgang?

00:01:51: Wie sieht's bei den Nachbarn aus in Österreich und der Schweiz?

00:01:54: Und

00:01:54: ist es wirklich problematisch wie erzählt wurde?

00:01:58: oder ist es vielleicht doch gar nicht mal so schlimm, wie alle sagen?

00:02:03: Lu hat schon crazy Wissensvorsprung weil sie hat nämlich Kontakt aufgenommen zu vielen Winzern.

00:02:09: aber jetzt erstmal Flasche

00:02:11: auf Jawoll.

00:02:13: Der Wein der Woche.

00:02:15: Im Glas haben wir heute einen Weißbegunter natürlich aus Rhein-Hessen, außer dem wunderschönen Deutschland.

00:02:20: Rhein Hessen Deutschlands größtes Weinanbaugebiet mit ungefähr achtundzwanzigtausend Hektar.

00:02:26: Das Gerät kommt jetzt daher in Trocken und schicken wir nochmal gerade ein Gläser ein.

00:02:31: Und sagen wir erstmal Cheers hier, der guten Ordnung halber, ne?

00:02:34: Cheers!

00:02:35: Ein Prosi!

00:02:36: Kollege auf die Lese zwanzigzechsundzwantzig.

00:02:38: Cheers Ja, superfrisch.

00:02:41: Fruchtig hat richtig jetzt schon.

00:02:42: Genau ein bisschen Birne und Zitrone.

00:02:44: Birne ist sehr gut.

00:02:46: Ein bisschen Apfelito.

00:02:48: Und was leicht Blumigeres.

00:02:50: Ich würde sagen, genug gesabbelt lass uns mal einsteigen weil wir haben ein bisschen was vor

00:02:55: Anfang September.

00:02:56: wie weit ist denn die Lese gerade?

00:02:58: mitten drin und in einigen Gebieten schon weit fortgeschritten, wenn nicht schon abgeschlossen.

00:03:03: Also es ist komplett crazy!

00:03:05: Es gab so die ersten Meldungen Anfang September das einige Weingüter schon durch sind Und das zeigt natürlich wie außergewöhnlich früh Die Weinlese zwanzig sechsundzwanzig gestartet ist.

00:03:17: Wann ging es los?

00:03:19: Losgegangen ist es dieses Jahr in Deutschland wohl gemerkt am zwölften August in der Pfalz.

00:03:25: Das ist völlig abgefahren Sie mitten im Sommer.

00:03:28: Ich wollte gerade sagen,

00:03:29: ja es ist eigentlich mit einem Sommer und dann ging es Schlag auf Schlag.

00:03:33: also man verfolgt das Ja auch auf Instagram also in den sogenannten sozialen Medien Und ich folgte ja fast ausschließlich nur weingütern.

00:03:42: und das da hast du dann wirklich gesehen okay wow die lesen schon die sagen schon sie sind fertig.

00:03:45: Also komplett crazy.

00:03:47: was wird eigentlich als letztes gelesen?

00:03:48: Vor allem der Riesling, das ist ja so traditionell bei uns in Deutschland.

00:03:52: Die Rebsorte die am spätesten dran ist.

00:03:54: einzelne Betriebe haben Ende August aber schon angefangen.

00:03:58: Aber die Hauptlese würde ich jetzt sagen läuft natürlich je nach Wein an Baugebiet.

00:04:04: Jetzt es gibt auch Betrieber und deswegen ist es schwierig zu verallgemeinern die einfach schon alles drin haben.

00:04:09: Also da sieht man auch, dass spätreifende Rebsorten wie Liesling einfach schon im Keller sind und ich erinnere mich immer sehr gerne an meine erste Weinlese.

00:04:17: Zwei Zehn zurück – das war im Rheingau.

00:04:20: Das war für mich so ein richtig prägender Jahr.

00:04:23: Jahrgang auf allen Ebenen.

00:04:25: Und wir haben da bis in den November reingelesen, ne?

00:04:28: Also bis in Den November!

00:04:30: Ich werde das nie vergessen.

00:04:31: diese Nebelschwaden morgens ist wirklich auch so ein Bilderbuchherbst aber es war natürlich auch so feucht und zwar nebelig.

00:04:37: dann mittags kam die Sonne raus Dann war's noch verhältnismäßig warm für November.

00:04:43: Es war auch so ein unglaublich säurebetonter Jahrgang.

00:04:46: Und es waren natürlich Rieslingen, also sehr spätreifend.

00:04:48: das ist schon und dann kann sich eine Lesung natürlich auch über mehrere Wochen ziehen.

00:04:52: Also früher je nach Rebsortenspiegel und Betriebsgröße ging so ne Lese keine Ahnung.

00:04:57: zwischen vier und sechs Wochen.

00:04:58: mittlerweile sind die meisten Betriebe innerhalb von zwei Wochen durch.

00:05:01: Das ist halt krass!

00:05:02: Trotz Handlesen Super

00:05:03: krass.

00:05:03: wir haben ja auch schon mit Vinzern und Winzern darüber gesprochen und ich finde was mich wirklich übersteigt ist dieses Management weil du ja Du musst ja Entscheidungen von heute auf morgen treffen.

00:05:12: Erstens und zweitens musst du es Personal haben.

00:05:14: Wenn du wirklich handwerklich unterwegs bist, das ist schon krass!

00:05:18: Ja

00:05:18: aber du brauchst die Ressource innerhalb von zwei Wochen kompakt auf einmal.

00:05:22: da brauchst du viel mehr Leute und wenn es sich lange zieht dann wiederum nicht kann mir gar nicht vorstellen wie man das richtig gut managen kann.

00:05:30: Aber wir können ja bei den Winzerinnen und Winzern reinhören.

00:05:33: Du hast ja mit einigen Kontakt aufgenommen.

00:05:35: zum Beispiel Hast du an der Nahe gefragt?

00:05:37: Hallo,

00:05:38: ich bin Caroline Diel vom Schlossgut-Dil.

00:05:41: Wir haben schon Sektgrundwein gelesen, spätburgunder und auch weißburgunder.

00:05:46: Trauben sind perfekt super saftig genau die richtigen Reife gerade tolle Säure das wird richtig guter Stoff.

00:05:54: Generell sehen die Burgunder super aus.

00:05:57: Die Rieslinge ebenfalls, hier und da sieht man auf Kagenköpfen das die Rieslingen zu kämpfen hatten oder als jüngere Reben zu kämpfen hatten.

00:06:07: aber im Großen und Ganzen zeigen uns die Reben wieder was sie für Wunderpflanzen sind und wie sich an die doch teilweise sehr krassen Bedingungen und großen Hitze Jahre und Trockenperioden anpassen können.

00:06:22: ich freue mich riesig.

00:06:23: Es wird ein Top-Jahrgang, weit kann ich mehr erzählen.

00:06:26: Die klingt ja richtig glücklich?

00:06:28: Ja, klingt sehr happy!

00:06:30: Du hast eben erwähnt alles reift gleichzeitig.

00:06:33: wir haben darüber gesprochen dass einige in zwei Wochen alles einsammeln müssen.

00:06:36: warum ist das ein Problem?

00:06:37: weil einen Weingut normalerweise gestaffelt liest das heißt nicht nur nach den Rebsorten, sondern auch nach den jeweiligen Weinbergslagen.

00:06:46: Es gibt Weinbergslagen, die sind früher reif, es gibt Weinberkslagen, sie sind bedingt durch das jeweilige Mikroklimatar einfach ein bisschen später dran.

00:06:53: Normalerweise ist es so dass erst die frühen Sorten gelesen werden dann die mittleren Sorten ja und ganz zum Schluss die spätreifenden Sorten wie zb der Rieslinge und das hat sich da natürlich in den vergangenen Jahren je Betriebsgröße, aber insbesondere auch je nach Sortenspiegel über vier bis sechs manchmal sogar bis acht Wochen gezogen.

00:07:18: Also das war keine Weinlese die jetzt so razzifat sie vorbei war sondern da musste man auch einen lang längeren Atem haben.

00:07:26: und es ist wahrscheinlich auch unfassbar hektisch weil alle Werkzeuge und alle Ressourcen genutzt werden.

00:07:31: oder ja also rotiert alles dieselben Leute dieselben pressen dieselben tanks.

00:07:35: ein tank wird frei der nächste wird gefüllt und und Wenn jetzt aber alles gleichzeitig reif ist, dann ist der Keller irgendwann voll.

00:07:44: Also dann funktioniert das System ganz einfach nicht mehr.

00:07:47: Dann brauchst du plötzlich mehr Tanks bzw alle Tanks auf einmal.

00:07:51: Du brauchst dein gesamtes Leseteam auf einmal und die Presse läuft dann wirklich rund um die Uhr weil das Zeug verarbeitet werden muss.

00:07:59: Stellt euch zum Beispiel so eine Kantine vor, ne?

00:08:01: In der gibt es normalerweise drei Schichten.

00:08:03: Alle essen nacheinander und jetzt kommen alle gleichzeitig.

00:08:07: Da läuft der Herr teils.

00:08:08: ja!

00:08:08: Maa, eine vielleicht naive Frage aber du hast ja mal gesagt zu mir doof.

00:08:12: Fragen gibt es nicht Und die Frage ist warum lesen die Betriebe dann nicht einfach später?

00:08:17: Ja weil die Qualität am Stock hängt und wenn er Baum brennt, dann brennet er Baum und wenn da drunter Mustermutter runter.

00:08:22: also weil das Ganze einfach nicht können.

00:08:24: Und das ist eigentlich auch der interessanteste Punkt der ganzen Folge, die entsprechend gar keine dumme Frage.

00:08:30: Der DVI-Sprecher hat zwei Gründe darüber hinaus genannt... Beide gegen Warten sprechen, erstens der Zucker.

00:08:38: Je länger die Traube am Stock hängt, desto mehr Alkohol produziert sie auch, lagert sie ein und noch mal kleiner Reminder.

00:08:45: was passiert während der Gehrung?

00:08:47: Die Hefen fressen den im Most vorhandenen Zucker auf und produzieren in Folge dessen Alkohl- und CO².

00:08:54: Und wenn ich natürlich viel Zucker habe dann bekomme ich verhältnismäßig auch viel Alkuhol Es sei denn, ich stoppe die Gehrungen vorher.

00:09:00: aber wir wollen ja keine süßen Weine haben Sondern das war's Markt möchte, sind trockene durchgegorene Weine.

00:09:08: Und Stichwort Markt?

00:09:09: Wir möchten nicht nur trockende Weine im Glas haben sondern wir möchten weine mit verhältnismäßig wenig Alkohol.

00:09:16: Wir wollen Weine haben die Spannung haben, Filigranität, Säure und Frische.

00:09:21: Das kriege ich halt mich hin wenn ich viel Zucker hab.

00:09:25: Zweitens Die säure anhaltende Hitze baut die säure ab also die säur veratmet schneller.

00:09:33: Das ist auch wieder so etwas, was ja gegen die Frische spricht.

00:09:36: Also wenn die Säure veratmen und ich dann irgendwie einen labbrigen Wein habe ... das ist eigentlich nicht das, was wir möchten.

00:09:42: Mal abgesehen davon, dass die Säre ja auch unglaublich wichtig ist für eine mikrobiologische Stabilität, für die Haltbarkeit des Weins, wenn man es mal ganz zahlab ausdrücken möchte.

00:09:53: D.h.,

00:09:53: die Betriebe lesen bewusst früher?

00:09:56: Ja!

00:09:56: Und nicht aus Panik sondern als Entscheidung gegen ein Wein den heute Niemand

00:10:02: haben will.

00:10:03: Aber das war doch jahrlang anders, oder nicht?

00:10:05: Ja!

00:10:05: Jahrzehntelang war die Sorge ob die Trauben überhaupt reif werden.

00:10:09: Das ist aber auch schon ein bisschen länger hier.

00:10:11: Klimawandel und so.

00:10:13: Und jetzt ist halt eben die Sorgge dass sie zu reif werde.

00:10:16: Man wächst mit seinen Aufgaben.

00:10:19: Und jetzt beam wir uns an den Bodensee.

00:10:21: Da hast du mit einem befreundeten Winzer gesprochen.

00:10:23: Der Bodenseee ist es ja durchs Seeklima nochmal ein bisschen anders.

00:10:26: Hallo

00:10:27: Hier ist das Simon vom Seehaltenhof hier am Bodenseeh.

00:10:30: Ich bin gerade im Rebgarten und schaue mir ein paar Trauben an, zu entscheiden wann wir was ernten werden.

00:10:37: Wir werden auch mit der Ende der Woche die ersten Pinos und Schadenlises lesen.

00:10:41: sind schon sehr gespannt.

00:10:42: Wir hatten einen sehr heißes, trockenes Jahr wie eigentlich überall.

00:10:45: Und dann aber jetzt vor ein paar Wochen eine ergibige Niederschläge und dadurch auch ein bisschen Abkühlung.

00:10:51: Jetzt kühlere Nächte gibt es eigentlich super Bedingungen für die reife Phase.

00:10:55: also eigentlich ist alles angerichtet!

00:10:57: Wir sind gespannt, wir sind aufgeregt Und auch ready.

00:11:01: Und jetzt noch bloß die Zeitpunkte, genau da hat Simon das war alles perfekt in Keller kriegen.

00:11:07: Simon wird wahrscheinlich mit seinem ganzen Team inzwischen mittendrin sein?

00:11:10: Ja!

00:11:11: Da schläft man auch wenig oder?

00:11:13: Man ist schon so ein bisschen nervös, man hat den Wetterbericht die ganze Zeit im Blick und man muss halt einfach wie du auch schon richtig gesagt hast... ...man muss halt allzeit breit sein, man muss reagieren können.

00:11:24: Wir würden von euch gerne mal wissen, ob euch das gefällt.

00:11:27: Wenn wir direkt bei Winzerinnen und Winzern nachfragen, bei Betrieben, schreibt uns mal das Ganze in die Podcast-Kommentare oder eine Mail an cheersatedica.de.

00:11:38: Und jetzt blicken wir nach Österreich, läuft es da genauso wie in Deutschland?

00:11:42: noch extremer.

00:11:43: Und dort gibt es dazu auch die besseren Zahlen, also in der Steiermark spricht man von der historisch frühesten Weinlese, die's dort je gab.

00:11:52: Da kommt natürlich auch drauf an wo man sich in der Steuermarkt genau befindet.

00:11:56: im Bogenland wurde ab Mitte August gelesen im Weinviertel lief die Sektgrundweinlese ebenfalls ab Mitte Agust so.

00:12:03: und jetzt gibt es noch eine Zahl die das eigentlich alles erklärt.

00:12:06: wird sie nicht verwirren lassen.

00:12:07: in Österreich misst man die Reife Ja, in Grad KMW also Kloster Neuburger Mostwaage.

00:12:17: Und Mitte August lag der Durchschnitt bereits bei rund siebzehn Grad Kmw und das ist halt deutlich über dem langjährigen Mittel.

00:12:27: Also bei Wein aus der Rebsorte Grüner Weltliner wurden in Kloster-Neuburg knapp zwanzig Grad gemessen bei Chardonnay im Burgenland über neunzehnt und es sind natürlich Werte die man sonst erst Wochen später sehen würde.

00:12:41: Reifegrad, also ein ganz wichtiger Indikator?

00:12:44: Wie steht es damit der Säure?

00:12:46: Säüre ist wirklich so mit einer der wichtigsten Weininhaltsstoffe die es gibt auch wenn Säurer gerne verteufelt wird.

00:12:56: Also ein Wein ohne Säura ist schlicht untergreifend.

00:13:01: Säuren macht einen Wein frisch lebendig aber halt eben auch haltbar ... maßgeblich verantwortlich für die mikrobiologische Stabilität.

00:13:10: und, also da kann ich euch jetzt ein Weinschemie-und Mikrobiologievortrag halten.

00:13:16: Kurzer Vergleich, zum selben Zeitpunkt im Vorjahr lag die Säure bei dreizehn Komma sieben Gramm pro Liter dieses Jahr liegt sie bei neun.

00:13:26: Das ist ja ein Drittel weniger!

00:13:28: Ja, und der Geschäftsführer des österreichischen Weinbauverband hat daraus einen Satz gebaut.

00:13:32: Der die ganze Lese ziemlich treffend beschreibt, zwanzig sechsundzwanzig könnte ein Jahr sein in dem einige Tage beim Lesetermin einen erheblichen Unterschied machen.

00:13:43: Und das ist natürlich ein praktischer Rat an die Betriebe dass die Flexibilität dieses Jahr eben wichtiger ist als irgendeinem voraus festgelegter Ernteplan.

00:13:55: und da sind wir halt wieder bei dem Beispiel der Kantine, ja?

00:13:58: Also du musst ready sein.

00:14:00: Das ist aber eine große Herausforderung.

00:14:01: oder dreizehn Komma sieben Gramm pro Liter letztes Jahr dieses Jahr bei neun Gramm.

00:14:07: Könnte man denken, dass viele, viele Winzerinnen und Winzer pessimistisch gestimmt sind?

00:14:12: Hier ist ein anderes Beispiel.

00:14:13: Grüeziere

00:14:14: meine lieben Weinfreunde!

00:14:15: Hier spricht der Armin Thement vom Weingut Thement aus dem Südsteuermarkt.

00:14:20: Ja ich stehe gerade im Weingarten Zirek Kapelle an einer der Top-Lagen Und begut auch dir mal alles wie es vorher ausschaut Wer schön ist im Kasten sozusagen.

00:14:30: und jetzt worten wir eigentlich geduldig drauf hin bis die Reife perfekt ist.

00:14:34: Wir haben wenig Niederschlag gehabt zum Glück zu rechten Zeit, aber wir haben natürlich alles tun müssen.

00:14:39: Dass die Reben nicht nur gesund sondern auch nicht ganz so gestresst sind und haben natürlich mit Kompostarbeit und Ertragsreduktion zusätzlich dafür schauen müssen dass man jetzt da wirklich tolle tolle Trauben haben.

00:14:53: Es wird mit Sicherheit ein fantastisches Jahr von dem Geschmack her der Trauben.

00:14:58: Das sind fast ein bisschen neue Aromenwelten im Spiel.

00:15:01: Ich bin gespannt wie sie das dann in den Wein widerspiegelt.

00:15:05: Es wird eine grandiose Ernte.

00:15:07: Nicht allzu groß.

00:15:08: Es hat Frosch geben, es hat Haul gegeben aber sehr gut.

00:15:10: Lustig was das so für ein Poker ist.

00:15:12: in den letzten Tagen vor der Lese wird es genau bestimmen wann ist der Tag an dem wir starten und dann muss eben logistisch auch alles passen oder?

00:15:20: Aber

00:15:20: du siehst ja auch dass es in den selten Fällen eine heranrollende Katastrophe ist.

00:15:25: Es ist eine Herausforderung Ja!

00:15:27: Aber ich glaube halt eben dass man mit Handwerklichem Geschick mit Hirn unverstand und halt eben einem sehr guten Weinbergsmanagement trotzdem extrem... dem viel reißen kann, wie Armin ja auch gerade erzählt hat.

00:15:39: Und wie schnell das mit so einer Lese gehen kann?

00:15:41: Das weiß Andreas, der ja schon bei uns mal zu Gast war in Schiers.

00:15:44: Hello!

00:15:45: Kleines Update aus dem Wallenberg.

00:15:48: Wir sind ungefähr mit der Hälfte durch haben historisch früh angefangen am elften August mit Chardonnay für Sexgrundwahlen.

00:15:57: Das Erfreuliche ist dieses Jahr dass die physiologische Reihe für trotz der frühen Ernte extrem gut ist.

00:16:03: also die Trauben sind super aromatisch Und die Kärne sind super verfärbt und alles ist eigentlich genauso wie es sein soll.

00:16:10: Dazu sind die pH-Werte überraschend niedrig, weil die Weinsäure gehalten sehr hoch sind.

00:16:16: Insofern macht das richtig Spaß!

00:16:18: Wir haben also das erste Mal in unserem Leben überhaupt auch GGs schon im August geerntet.

00:16:24: Ungefähr Mitte August schon unser spätbar günder GG jetzt in den letzten augusttagen unser saumagengg und sind jetzt gerade am Anden im Himmelreich ginge.

00:16:33: Das Jahr war super schwierig mit der Trockenheit, aber wir sind happy dass wir ein Durchschnittsalter von über dreißig Jahren haben und da haben die Reben das überwiegend sehr gut weggesteckt.

00:16:42: dazu spielt natürlich eine angepasste Stockbelastung noch ne große Rolle, dass man nicht zu viel Ertrag erwartet.

00:16:48: Und ja ein sehr außergewöhnliches Jahr Aber bis jetzt mit super Ergebnissen und macht richtig viel Spaß.

00:16:55: Jetzt lass uns nochmal kurz über die Grenze in die Schweiz hoppen.

00:16:58: Ja, das selbe Bild teilweise noch deutlicher also der Lesse so heißt Die Lese.

00:17:04: Dort läuft in meisten Schweizer Gebieten rund drei Wochen früher als üblich.

00:17:09: im Wallis liegt die Reife nach Angaben dieser zuständigen Ämpter sechs bis zwölf Tage vor dem heißen Jahr zwanzig zweiundzwanzig und es ist krass weil zwanzwahl eben auch sehr war.

00:17:21: und in der Bündner Herrschaft haben Betriebe schon Ende August mit Chardonnay begonnen Auch stabil.

00:17:26: Und die Einschätzung dort ist aber ziemlich optimistisch, also ein Weinbaukommissionär rechnet mit einem herausragenden Jahrgang sowie im Jahr- und Jahrzehntag.

00:17:36: Ein Amtsleiter aus Neuenburg hat es sehr schön formuliert, der hat nämlich gesagt man habe einen sehr frühen Jahrgang erwartet und trotzdem sind viele Weingüter davon überrascht worden.

00:17:47: Viele Eindrücke, viele Erfahrungen... Die alles entscheidende Frage ist ja was heißt das jetzt für den Jahrgang?

00:17:53: Wie wird?

00:17:56: Ich glaube, dass es ein sehr guter Jahrgang wird.

00:18:00: Und das liegt mit Sicherheit an der Traubengesundheit.

00:18:02: also das konnte man ja vor bis von paar Wochen noch nicht so wirklich sagen.

00:18:06: aber man merkt auch die Stimmung bei den Weingütern ist durchweg positiv.

00:18:10: Also natürlich sind weingüter auch bemüht darum das möglichst positiv zu verpacken.

00:18:15: ich erinnere mich aber selbstverständlich auch an Jahrgänge die nicht so doll waren und wo das stöhn schon bisschen lauter war.

00:18:22: Das, was man so hört ist alles durchweg positiv.

00:18:25: Alle sind happy genau das die Trauben gesund sind und dass auch die Weininhaltsstoffe on point sind.

00:18:31: es bleibt natürlich abzuwarten ist immer irgendwie ein bisschen schwierig so Blick in die Glaskugel aber ich bin davon überzeugt, dass das ein sehr guter Jahrgang wird.

00:18:39: wie sieht's eigentlich mit der Menge aus?

00:18:40: ja offiziell gibt es natürlich noch keine zahl alles andere wäre geraten.

00:18:45: Die erste offizielle Schätzung des Statistischen Bundesamtes kommt üblicherweise auch erst Ende September also solange die lese läuft wäre jede Zahl mehr oder weniger nicht seriös.

00:18:56: Das ist jetzt auch keine deutsche Eigenheit, also Frankreich hat seine erste Prognose in diesem Jahr um einen Monat verschoben weil man keine ungewissen Zahlen veröffentlichen wollte.

00:19:04: Italien hat komplett darauf verzichtet mit der Begründung dass Schätzungen vor Abschluss der Lese sowieso erheblich schwanken können.

00:19:11: was man sagen kann alle Anzeichen deuten auf eine kleine Ernte hin.

00:19:15: Also wir haben kleine Bären wenig Saft.

00:19:19: es gab in vielen Bereichen Auch Trockenstress, das hat Armin ja eben auch nochmal sehr schön eingeordnet vom Weingothemend.

00:19:26: Und in Österreich rechnet der Weinbauverband ausdrücklich mit einer sehr kleinen Ernte.

00:19:33: und zur Einordnung zwanzig fünfundzwanzig klagt die deutsche Erzeugung bei sieben Komma Fünf Millionen Hektulitern.

00:19:38: Das waren schon zehn Prozent unter dem Mittel der Vorjahre.

00:19:44: also wenn zweizig sechsundzwantig noch mal kleiner ausfällt hätten wir drei in Anführungsstriche gesetzen magere Jahre.

00:19:51: In Folge viele Weingüter beschreiben, zwanzig sechsundzwanzig auch mit klein aber fein.

00:19:56: das trifft es mit Sicherheit sehr gut.

00:19:58: natürlich sind diese immer früher stattfindenden Lesen und die Verkürzung der Vegetationsperiode herausfordernd.

00:20:07: Bei der Menge muss ich ganz ehrlich sagen, wenn wir uns den Markt angucken finde ich das gar nicht so schlimm.

00:20:13: Weil sich der Markt ja in gewisser Weise gerade dadurch auch selbst reguliert was ich sehr begrüße weil wir noch mal als kleiner Reminder einfach viel zu viel Wein haben als getrunken wird.

00:20:25: dementsprechend von der Seite her finde ich es gar nicht dramatisch.

00:20:30: Du hast eben gesagt, du glaubst grundsätzlich, im Jahr wird es ein guter Jahrgang.

00:20:34: Jetzt brauchen wir aber mal eine Einordnung von dir wie du diesen Jahrgang im Jahr ist.

00:20:41: Ja

00:20:42: die Schweiz hat ja gesagt... wird ein genau so toller Jahrgang wie in den Jahren im Jahr oder zum Beispiel auch im Jahr.

00:20:48: Da hatte ich ja schon gesagt, dass es natürlich immer so ein bisschen auf die Präferiteste Listik ankommt.

00:20:54: Denn in dem Jahr war das Jahr auch in der Jahre sehr heiß und trocken mit einer sehr reifen Frucht.

00:21:05: Das Traummaterial war sehr reif!

00:21:08: Aus dem Jahr zwei, drei hat man natürlich gelernt was passiert wenn man zu lange wartet.

00:21:12: Man muss aber auch dazusagen da sind jetzt auch schon wieder lockerflockige Dreiundzwanzig Jahre her.

00:21:16: und Gott das ist so crazy!

00:21:18: Und ja was war damals Phase?

00:21:20: Viel Alkohol, wenig Säure... Ja und ganz einfach Weine, die schneller müde wurden als erhofft.

00:21:27: Also das sind jetzt keine... also in meiner Erinnerung sind es keine Weine.

00:21:31: Ich weiß keine, weil ich letztes Mal zwei oder drei getrunken habe!

00:21:34: Das ist jetzt keine Stilistik, die ich gerne im Glas habe ... Die Fetzen nicht?

00:21:39: Ja, genau das Gegenteil von dem was eigentlich gerade so gerne getrunten wird.

00:21:46: Der große Unterschied aber heute ist nicht das Wetter, sondern das Wissen.

00:21:50: Ja also ich hatte ja gerade schon gesagt es ist dreiundzwanzig Jahre hier in der Sonne.

00:21:54: Also die Betriebe wissen inzwischen wie man mit so einem Jahr umgeht.

00:21:58: Früher lesen, nachts lesen schneller verarbeiten und da gibt es sehr viele Stellschrauben die man anziehen kann.

00:22:07: Das hat ja auch Andreas damals als Winzer bei uns in der Folge erzählt, dass das eigentlich diese Herausforderung das Spannende ist.

00:22:14: Dass man sich anpassen muss.

00:22:15: Also es ist nicht das Klima-Pastik, sondern wir passen uns dem Klima an und somit alle Winzere.

00:22:20: Und es ist ja eigentlich auch das Spanne an der Weinbranche oder generell an der Landwirtschaft.

00:22:24: kein Jahrgang ist gleich!

00:22:26: Man muss sie stetig weiterbilden, man muss mit diesen Aufgaben wachsen weil ansonsten bleibt man halt einfach stehen Und man hat nicht diese Entwicklung von dreiundzwanzig Jahren und auch die Erfahrungswerte.

00:22:37: Aber das wäre dann auch deine Einschätzung, dass es kein einheitlicher Jahrgang wird?

00:22:42: Ich vermute, dass die Unterschiede zwischen den Betrieben dieses Jahr noch größer sein werden als sonst je nachdem wer den richtigen Moment erwischt hat und vor allen Dingen auch wer mit der Zeit geht, wer sich weiterbildet, wer überhandweckliches Geschick und Know-how verfügt.

00:22:59: sagen wir mal

00:23:00: so Nach deiner Einschätzung und vor allem nach den ganzen Stimmen von dem Winzern, die wir gehört haben ist es ein guter Ernte.

00:23:10: Aber es gibt auch eine Unangenehme, also nicht so schöne Seite?

00:23:13: Das

00:23:14: ist richtig!

00:23:14: Wir haben ja gerade schon mal kurz den Markt angeschnitten.

00:23:17: Während im Weinberg gerade gute Qualität entsteht, steckt der Markt in einer handfesten Krise.

00:23:25: Der Konsum singt seit Jahren und die Keller sind eben voll.

00:23:29: Und wie ernst das ist, sieht man ja auch aktuellen Maßnahmen.

00:23:32: Also die jetzt gerade im Sommer genehmigt wurden also eine, man spricht davon einer sogenannten Krisendestellation für Rot- und Roseweine zum Beispiel aus Rhein-Hessen und Württemberg.

00:23:42: Das heißt Wein wird zu Industriealkohol verarbeitet damit er den Markt nicht weiter drückt.

00:23:48: Man schätzt dass ungefähr zweihundertvierzigtausend Hektuliter vom Markt genommen werden sollen.

00:23:53: Das entspricht in etwa vierundzwanzig Millionen Liter.

00:23:59: Die Erzeuge bekommen dafür neunundfünfzig Cent pro Liter und insgesamt geht es um gute vierzehn Millionen Euro.

00:24:06: Und für jemanden, der ein Jahr lang an einem Wein gearbeitet hat ist das natürlich ziemlich bitter.

00:24:14: Der Präsident des Weinbauverbands hat ausdrücklich eine einmalige Notmaßnahme genannt und fordert parallel eben auch einen Anbaustopp für neue Rebflächen Und das ist so gesehen die Doppelbotschaft diesen Jahres.

00:24:28: Also im Glas wird es vermutlich gut wirtschaftlich, es ist für viele Betriebe aber eines der härtesten Jahre seit Langem und da spreche ich halt nicht nur von kleinen Familienweingütern sondern auch von den Big Playern.

00:24:43: Das Weinjahr, zwanzig sechsundzwanzig.

00:24:45: Ich fass noch mal zusammen und du ergänzt sehr gerne!

00:24:48: Es ist der früheste Lesestart den es in allen deutschen Anbaugebieten je gab rund vier Wochen früher als vor dreißigvierzig Jahren.

00:24:56: Fast alle Sorten sind gleichzeitig reif.

00:24:58: dadurch drängt sich die ganze Lese in wenige Wochen zusammen und in vielen Betrieben ist im September schon Schluss.

00:25:04: Die Betriebe lesen bewusst früh.

00:25:06: Teilweise hat das ganze Mitte August begonnen.

00:25:09: Da geht's dann um das Thema, wir entscheiden uns bewusst gegen zu viel Alkohol und für den Erhalt der Säure.

00:25:15: die Zahl des Jahres kommt in dieser Hinsicht aus Österreich.

00:25:19: Die Säule lag Mitte August bei neun Gramm pro Liter im Vorjahr zum Vergleich Zum selben Zeitpunkt Bei Dreizehn Komma Sieben.

00:25:27: Ja Und die Säuren ist so wie sagst du immer schön Der Booster Ne?

00:25:30: Die Richtig Ecke!

00:25:30: Die richtig schöne Fresh It.

00:25:32: Und deshalb gilt Einige Tage beim Näsentermin können dieses Jahr wirklich schon einen erheblichen Unterschied machen.

00:25:40: Und auch erwähnenswert die Traubengesundheit, die ist nämlich in allen deutschen Anbaugebieten hervorragend.

00:25:45: Das macht natürlich die Winzerinnen und Winzer auch froh haben wir ja auch an der Folge gehört das es eigentlich die beste Nachricht des Jahres.

00:25:51: und eine Ernte Menge Zahl die gibt's noch nicht zu diesem Zeitpunkt wie jetzt eine nennt der Rät ganz einfach Frankreich hat seine Prognose verschoben.

00:26:00: Italien hat ganz drauf verzichtet und es gibt noch einen bitteren Teil, darüber haben wir eben gesprochen.

00:26:05: Gleichzeitig läuft zum Beispiel eine Krisendestilation so heißt das für Rhein-Hessen und Württemberg.

00:26:12: da werden nämlich zweihundertvierzigtausend Hektuliter zur Industriealkohol.

00:26:18: also kommt wenn man will als Winzer bekommt man pro Liter neunfünfzig Zent als Kompensation.

00:26:26: Kommt heute mal von mir V wie Virgil, denn Amin hat ja als Winzer erwähnt Virgil.

00:26:33: Ja ist ein alkoholfreier mild saurer aromatischer Saft aus jungen grünen Trauben.

00:26:41: Amin hatte auch schon erwähnte dass sie die Produktion vom Virgil eigentlich schon abgeschlossen haben.

00:26:48: Der Träubchen sind drinnen und das Zeug ist auch schon abgepresst ist ein wunderbares Erfrischungsgetränk, habe ich erstmals auch in Österreich kennengelernt.

00:26:59: Ist eigentlich so gesehen ein reines Naturprodukt und ist perfekt zum Mischen also mit Wasser als Appero im Verhältnis eins zu drei kann man aber auch nehmen zum Anmachen von Salaten oder generell anderen Vorspeisen.

00:27:15: das ist sehr vielseitig Kann ich euch sehr empfehlen, als alkoholfreie Alternative ist mal was ganz anderes.

00:27:23: Klingt spannend!

00:27:25: Das war's mit unserem Cheers-Lese-Report des Jahres zwanzig sechsundzwanzig.

00:27:29: Wir sagen an dieser Stelle Lu in deinem Namen ein Dankeschön an alle Winzerinnen

00:27:34: und Winzer.

00:27:34: Ja vielen vielen dank, dass ich euch so spontan attackieren durfte...

00:27:37: In diese heftig stressigen Zeit.

00:27:38: In der heftig stresigen Zeit!

00:27:39: Luzu, könnt ihr immer noch

00:27:40: eine Sprachnachricht

00:27:41: aufnehmen?

00:27:43: Ist gerade keine Hand frei.

00:27:44: Doch, vielen Dank dafür!

00:27:46: Und wenn ihr wollt schreibt uns an cheersatedica.de mit all euren Fragen und Komplimenten.

00:27:52: Es ist willkommen.

00:27:53: Wir freuen uns darauf, wenn ihr die Glocke aktiviert... ...und wenn ihr dem Podcast

00:27:57: teilt.

00:27:57: So sieht's aus?

00:27:58: Und wir freuen uns auf nächste Woche.

00:28:00: Cheers!

00:28:00: Ich werde auf jeden Fall keine Weinprobe-Weinmesse verpassen.

00:28:05: Ich werd zu allen Weinmessen gehen.

00:28:07: Und zu den ganzen Jahrgangsverkostungen dann kann ich mehr erzählen.

00:28:11: Dieser Podcast wird

00:28:12: euch

00:28:13: präsentiert von EDK.

00:28:15: Wir lieben Lebensmittel!

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