EP 179: Provence – Die Heimat des Roséweins: Côtes de Provence, Coteaux d'Aix-en-Provence & Coteaux Varois

Shownotes

Lavendel, Zikaden, Mittelmeerluft – und ein Glas Rosé in der Hand. Die Provence ist nicht nur Frankreichs älteste Weinregion, sondern die unangefochtene Welthauptstadt des Roséweins. 90 % der Produktion sind Rosé, und wer einmal einen Sommer dort verbracht hat, versteht warum. Lou und Jonas nehmen euch heute mit in den Süden: Drei Appellationen, drei Stile, drei Weine – von der Küste bis ins kühle Hinterland. Ihr erfahrt, was Côtes de Provence, Coteaux d'Aix-en-Provence und Coteaux Varois en Provence unterscheidet, welche Rebsorten den unverwechselbaren provenzalischen Stil prägen und zu welchen Gerichten Provence-Rosé wirklich passt. Plus: die besten Reisetipps für alle, die jetzt sofort Koffer packen wollen. Alles über die Region, die Appellationen und wie du deinen Besuch planst, findest du auf destinationvinsdeprovence.com – der offiziellen Website unseres Partners Vins de Provence.

Weine der Woche Heute ausnahmsweise drei – je einer aus den drei großen Appellationen der Provence:

Côtes de Provence AOP – die größte Appellation, über 20.000 Hektar von der Côte d'Azur bis ins Landesinnere. Frisch, hell, aromatisch – Sommer im Glas. Perfekt zu Salade Niçoise, Bouillabaisse und frischen Meeresfrüchten.

Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – strukturierter und kraftvoller, geprägt von Kalkböden und kontinentalen Einflüssen rund um Cézannes Stadt. Mehr Textur, mehr Rückgrat – ideal zu gegrilltem Lamm mit Herbes de Provence oder Daube Provençale.

Coteaux Varois en Provence AOP – der Geheimtipp. Auf einem Hochplateau bis zu 500 Meter Höhe gelegen, kühler und mineralischer als die anderen beiden. Feine Kräuter- und Blumennoten, lebendige Frische – wunderbar zu Ziegenkäse, Tian Provençal oder Socca.

Die Frage der Woche – von Hannah aus Erfurt: „Warum sind Roséweine aus der Provence immer so hell? Bedeutet heller automatisch besser?" „Nein – heller bedeutet nicht automatisch besser, aber es ist ein klares Stilmerkmal. Die helle Farbe entsteht durch Direktpressung oder sehr kurzen Schalenkontakt: weniger Farbextraktion, weniger Tannine, mehr Frische und Eleganz. Hinzu kommt, dass viele Trauben früh und oft nachts gelesen werden, um die Aromatik zu bewahren. Heller Rosé kann trotzdem komplex sein – durch den sorgfältigen Verschnitt der fünf Hauptsorten. Die Farbe sagt etwas über den Stil, nicht über die Qualität."

Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska

Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers!

Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/.

Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.

Transkript anzeigen

00:00:00: Eine kurze Grundsatzfrage und vielleicht auch so ein bisschen Legitimation für unsere heutige Folge.

00:00:06: Wir haben das Jahr zwanzigundzwanzig, wird Rosé eigentlich immer noch unterschätzt?

00:00:10: Und wenn ja warum?

00:00:12: Ich würde sagen Ja!

00:00:15: Weil es Rosa ist.

00:00:18: Also ich glaube dass es eine Wein hat die einfach ganz oft nach wie vor nicht ernst genommen wird.

00:00:22: man glaubt denke ich sehr oft Nach wie vor Das ist so ein Weinchen nur für den Sommer Nur fürs Picknick nur für Frauen und grundsätzlich schmeckt es auch einfach immer süß.

00:00:33: Und man kann da einfach gar keine Ernsthaftigkeit erwarten.

00:00:37: Also ich glaube, das ist schon so ein Vorort, also rosa-bombon Wasser halt!

00:00:40: Wir treten heute den Gegenbeweis an.

00:00:42: wir nehmen euch heute mit in den Süden Frankreichs in die Provence.

00:00:46: Stellt euch vor lauersommerabend grillen Zirpen im Hintergrund und ihr habt ein kühles Glas Rosé in der Hand.

00:01:05: Und damit ganz offiziell herzlich willkommen zu der neuen Folge Cheers, der Weinen-Podcast mit Lu.

00:01:11: Heute ...

00:01:12: Hallo auch von meiner Seite!

00:01:14: Aus Berlin?

00:01:16: Heute mein

00:01:16: Deiner Heimat also Wahlheimat.

00:01:20: Aber ganz weit von entfernt freundchen.

00:01:23: Auch wenn ich mich unbeliebt mache als ich eben vom Bahnhof hierher gegangen bin habe gedacht so auch bei Sonnenschein ist Berlin manchmal nicht schön

00:01:32: Nein!

00:01:34: Also ich finde jetzt erweckt die Stadt hier wieder zum Leben und das gute Leben ist jetzt wieder da.

00:01:39: Man hat ja vier oder fünf Monate die Sonne nicht mehr gesehen, und jetzt ist sie endlich mal wieder da und es ist echt schön.

00:01:44: Aus der Hauptstadt Deutschlands geht's heute wie gesagt in die Provence Und du hast drei Weine mitgebracht?

00:01:50: Ja,

00:01:51: heute haben wir statt einen Wein aus drei verschiedenen Appellationen dabei und schauen uns an was macht jedes Gebiet besonders.

00:02:00: Also diese Region wo der Wein herkommt welche Speisen passen dazu und wo lohnt es sich vielleicht auch mal anzuhalten wenn ihr in die Provence fahren solltet

00:02:10: Da macht doch schonmal eine Flasche von denen drei auf sonst sitzen wir so trocken hier.

00:02:14: Kurze Zwischenfrage nochmal Was ist genau ne Appellacion?

00:02:18: Also, die Provence ist die Region kann man sagen.

00:02:22: Und eine Appellation ist ein definiertes Herkunftsgebiet.

00:02:26: Ja.

00:02:27: Fürste!

00:02:28: Das war schwer, die Flasche... Oder ich bin zu schwach?

00:02:36: So, Entschuldige hier.

00:02:39: Bitte schön!

00:02:41: Dankeschön!

00:02:43: Cheers!

00:02:45: Gebt uns mal einen Überblick, bevor wir in die drei Appellationen einsteigen.

00:02:49: Sehr gerne!

00:02:50: Was macht die Provence als Weinregion so besonders?

00:02:54: Die Provence ist tatsächlich die älteste Weinregion Frankreichs, also Wein wird hier seit rund zwei tausend sechshundert Jahren produziert.

00:03:02: Und sie ist auch die einzige große Weinregione der Welt, die sich hauptsächlich dem Rosé verschrieben hat.

00:03:08: und wenn wir jetzt mal von der Gesamtproduktion ausgehen was glaubst du?

00:03:13: Wie viel entfällt auf Rosée?

00:03:15: Keine Idee.

00:03:15: ich würde jetzt mal tippen.

00:03:18: Ja, das sind neunzig Prozent.

00:03:19: Also ich glaube auch die meisten Leute verbinden eigentlich die Provence mit Rosé oder?

00:03:23: Mit Roséwein.

00:03:24: Das dute Leben!

00:03:26: Das Bild was ich am Anfang auch beschrieben habe, dass man irgendwie auf der Terrasse sitzt so du guckst in die Ferne, in die Weite hörst Grillenzirpen und genießt diesen Sommer

00:03:36: herrlich.

00:03:36: Es ist auf jeden Fall ein Alleinstellungsmerkmal der Provences.

00:03:39: also es gibt keine andere Weinregion die so viel Rosé-Wein produziert auch auf dem Niveau und insgesamt gibt es drei AOP-Appellation in der Provence, also diese definierten Herkunftsgebiete.

00:03:52: Insgesamt umfasst die Provences knapp dreißigtausend Hektar.

00:03:56: Das ist in etwa vergleichbar mit unserem größten deutschen Weinanbaugebiet Rheinhessen.

00:04:00: Da haben wir ... Was haben wir da aktuell?

00:04:02: Ich glaube, sechsundzwanzig, siebenzwanz acht und zwanzigtaußen Hektare.

00:04:05: Und was die Province auch sehr ansehnlich macht.

00:04:09: Siebenhundert Kilometer Küstenlinie und über drei Hundert Sonnentage im Jahr.

00:04:13: Drei

00:04:13: hundert Sonnenteige!

00:04:16: Ich wüsste mal gucken, was haben

00:04:17: wir da?

00:04:17: Hier darfst du es mir an

00:04:18: oder?

00:04:18: Was haben wir denn in Deutschland?

00:04:20: Ich weiß es gar nicht.

00:04:21: Hamburg und Berlin können das nicht bilden glaube ich.

00:04:25: Und wo wir gerade bei Sonne sind, das Klima kannst du dir vielleicht denken lieber Jonas heiße trockene Sommer wenig Regen und dann gibt es da noch einen ganz bestimmten Wind.

00:04:35: Das ist ein Fallwind!

00:04:37: Wie

00:04:38: heißt das?

00:04:40: Gib mir mal A, B oder C.

00:04:41: Das ist Mistral.

00:04:45: Der weht aus Nord bis Nordwest durch das Rhonetal in Richtung Mittelmeer.

00:04:50: Wir haben sehr heiße, trockene Sommer und dann haben wir einen kühlen Wind.

00:04:55: Und das kann schon mit einspielen einfach ... In die Entwicklung der ... Beeren, Inhaltsstoffe im Besonderen was Säure angeht aber natürlich dann halt eben auch eine gleichmäßigere Reife und dementsprechend eine gleichmäßigere Entwicklung der Aromastoffe.

00:05:15: Und ganz typisch für Rosé aus Der Provence ist eine helle Farbe fruchtige und eher blumige Aromen.

00:05:24: das ist auch bedingt durch die Rebsorten.

00:05:26: da kommen wir gleich nochmal drauf zu sprechen Säure und halt eben diesen eher fruchtigen Aromen.

00:05:36: Und das ist eigentlich so die Handschrift.

00:05:41: Ja,

00:05:41: ich wollte sagen bevor wir die erste von diesen drei Flaschen dann detailliert probieren macht noch mal weiter mit den Basics.

00:05:47: Welche Rebsorten wachsen denn überhaupt in der Provence?

00:05:49: Also die fünf wichtigsten Rebsorben für die Produktion von Rosé in der provenz sind Grenache, Syrah, Senso, Movedre und Tiburin.

00:05:58: und Tiburen.

00:05:58: das ist eine ganz alte Autotone Rebsorte.

00:06:01: haben wir schon einmal einer Folge drüber gesprochen?

00:06:02: was wird am meisten angebaut?

00:06:04: Definitiv Grénache und die ist bekannt dafür, dass sie halt eben in den Rosewein so die Frucht eine gewisse Fülle und dementsprechend halt eben den Körper bringt.

00:06:14: Dann an zweiter Stelle ist der Syrah.

00:06:17: also das ist der zweitwichtigste Verschnittpartner, der liefert halt eher ein bisschen mehr Farbe.

00:06:23: auch die Struktur haben wir schon öfters auch mal verkostet reinsortig da hast du halt so dieses dunkelwürzige auch drin und halt eben auch so eine unglaublich schöne Bärenfrucht.

00:06:33: Und dann der Cinso ist besonders beliebt für Roséweine in der Provence, weil er halt einfach die Frische bringt.

00:06:40: Also Cinso es auch nicht ganz so farbintensiv wie ein Crenaceau oder einen Zyra also das ist eher so die Tänzelndare Rebsorte würde ich jetzt sagen.

00:06:47: und der ist einfach dafür bekannt dass er wie gesagt die Frischen bringt aber insbesondere auch so florale Noten.

00:06:53: Und dann gibt's noch den Mouvedre, wie Eingangs erwähnt.

00:06:56: Der ist eben ähnlich wie das Syrada für bekannt, dass er auch Struktur reinbringt und Würze reinbrinkt.

00:07:02: Vielleicht auch so eine gewisse ehrliche Komplexität, weil du zu Beginn gesagt hattest ja warum ist Rosé immer noch so unterschätzt?

00:07:12: Weil man halt immer meint... pinkes Bonbon Wasser und schmeckt süß.

00:07:16: Und es ist halt nur fruchtig, wie gesagt trinken ja auch nur Frauen.

00:07:20: Dann wie gesagt Teborin ist eine ganz alte seltene Rebsorte, provincialische Sorte.

00:07:26: Davon gibt es nur rund ungefähr fünfhundert Tektar in der Provence noch.

00:07:30: Darauf entstehen sehr elegante Roseweine.

00:07:32: Mag ich persönlich sehr gerne!

00:07:34: Wenn ich mir die Farbe von diesem Rosé anschaue, dann ist das so ein ganz zarte Farbe?

00:07:39: Genau richtig lieber Jonas.

00:07:40: Das ist eben extrem typisch für Weine aus der Provence, Rosierweine aus dem Provenz.

00:07:47: Also es ist ja schon wenn wir jetzt hier mal so ein weißes Blatt davor halten würden oder dahinterhalten würden.

00:07:51: was ich nicht habe Es ist überhaupt nicht pink kräftig sondern das ist eher so Zart, rosa Lachsfarben.

00:07:59: Also der Rosé jetzt hier neben wir haben heute drei Weine da ist ein Ticken kräftiger kommt mir vor.

00:08:03: Ja aber

00:08:03: es geht auch in die Richtung.

00:08:06: Es soll so sein und das ist natürlich zurückzuführen auf die Direktpressung.

00:08:10: also das heißt wir pressen wie der Name schon vermuten lässt Die Bären direkt ab.

00:08:14: das heißt dass der Kontakt zwischen Saft Und den bären Schalen indem wir ja die höchste Konzentration an Farbstoff finden sehr gering ist.

00:08:23: ja und deswegen ist Wein aus der Provence, Rosewein aus der provence halt eben so hell in der Farbe.

00:08:31: Und das ist ganz wichtig auf die Direktpressung zurückzuführen.

00:08:35: also was passiert da?

00:08:37: wie der Name schon vermuten lässt es handelt sich um eine direkte Pressung der Beeren.

00:08:42: Das heißt wiederum dass der Kontakt zwischen dem Saft der Bäre und den Schalen Da finden wir ja die höchste Konzentration an farbstoff sehr geringes dazu, dass wir sehr helle Roseweine im Glas haben.

00:08:57: Versteh!

00:08:58: Sag mal dieses erste Bild was ich am Anfang so im Kopf hatte und beschrieben habe?

00:09:02: Dass man irgendwo auf der Terrasse sitzt das Sommer ist, dass man die Hitze spürt, Lavendel sieht und riecht und irgendwelche Grillenzirpen... Ist es eigentlich nur gutes Marketing oder ist da auch wirklich fast dran?

00:09:14: Also ich glaube schon, wenn du im Sommer in der Provence unterwegs bist, das ist eine ganz andere Nummer als wenn du dann im Winter unterwegs bist.

00:09:22: Und deshalb passen die Weine ja da auch so gut rein, weil wenn wir nochmal einen Blick auf die Rebsorten werfen.

00:09:26: Wenn wir die jetzt reinsortig vinifizieren würden also so ein Zyra oder so ein Grenage oder ja oder Mouvedre vor allen Dingen das wäre natürlich ein bisschen konträr zu der Leichtigkeit, weil das halt doch alles zu sehr... kräftigen Rotwein führen würde.

00:09:40: Und die Provence hat halt eben gesagt, ne, machen wir mal anders!

00:09:43: Wir fokussieren uns mit diesen Rebsorten auf die Produktion von Rosewein, die hell frisch und saftig sind.

00:09:51: Sag mal macht das Klima es eigentlich möglich?

00:09:53: oder kann man sagen, dass Klima prägt richtig aktiv diesen Wein?

00:09:59: Wir hatten ja schon zu Beginn einmal ganz kurz über das Klimagesprochen.

00:10:02: also wie gesagt ein mediterranes Klima heißt heiße trockene Sommer wenig Regen und über dreieinhalb Sonntage im Jahr, das ist ein Wort.

00:10:11: Und natürlich führt das dazu dass wir ausgereifte Träubchen ernten vor Ort.

00:10:18: was aber dann halt eben besonders ist halt wie gesagt der Mistral der halt einfach also dieser berühmte Nordwind der das Ganze so ein bisschen runterkühlt und halt auch einfach dafür sorgt dass wir immer noch eine stabile Säurestruktur haben und eine gleichmäßige Entwicklung der restlichen Wehr-Inhaltsstoffe insbesondere auch der Aromastoffe.

00:10:35: Und was man auch nicht vergessen darf, wir haben zwar mittags wirklich sehr, sehr heiße Temperaturen.

00:10:40: Aber auch so eine kennst du ja selber so wenn es in den Sommerabend abends ein bisschen kühler wird, wenn man sich einen Deckel rausholt und das ist halt eben vor Ort auch der Fall.

00:10:51: In der Kombination mit dem Mistral sorgt es halt eben auch wiederum dafür dass einfach die frische und die aromatik im Wein bewahrt wird.

00:10:58: Und deshalb ist halt so ein Provence-Rose selten extrem schwer oder erdrückend, was man normalerweise von den Rebsorten vermuten würde.

00:11:06: Oder auch den Alkoholgehalt.

00:11:08: Der bleibt dann auch irgendwo stabil kann man eigentlich schon durchschnittsmäßig sagen zwischen zwölf, zwölfe Komma fünf und dreizehn Komma Fünf.

00:11:13: also ich habe selten eine Rosé aus der Provence im Glas gehabt, die jetzt irgendwie vierzehn-fünf oder fünfzehn Fünf hatte.

00:11:19: Die Cheers Fans wissen es und die Cheers Fans lieben es!

00:11:23: Wir sind nicht nur ein Wein Podcast wir auch Reisepodcast.

00:11:26: Nein ganz ehrlich wann ist eigentlich die beste Reisezeit?

00:11:28: Und was würdest du sagen sollte man unbedingt in der Province erleben?

00:11:35: Die beste Reisezeit ist definitiv der Juni und der Juli.

00:11:39: Da blüht nämlich der Lavendel im Libyron, das ist ja eigentlich das was wir alle sehen wollen und abknipsen wollen weil es wirklich fantastisch ist.

00:11:51: Ich war letztens bin ich tatsächlich durch die Provence gefahren Da gab es so eine Raststätte und dann, ich weiß nicht, war das schon mal so französischen Raststäten?

00:11:59: Die haben immer so gefühlt so einen halben Supermarkt da drin.

00:12:01: Und dann gab es eine Lavendels-Souvignierecke und diese ganze Rastätte hat nach Lavender gerochen!

00:12:07: Großartig!

00:12:08: Ich glaube wenn man dann im Juni und Juli ist, das liegt einfach in der Luft.

00:12:11: Das macht glaube ich richtig, richtig Bock ja... Und was auch sehr schön ist im Juli, aber insbesondere auch im August finden überall die Fett du Village statt.

00:12:21: Das sind diese provincialischen Dorffeste mit Wein-, Musik- und riesigen schönen idyllischen Märkten!

00:12:28: Und das macht so ein bisschen diesen Provence-Vibe eigentlich aus.

00:12:34: Ja, und dann im Frühjahr, im September beginnen die Vogue d'Orche.

00:12:38: Also die Weinlesen!

00:12:41: Und viele Weingüter laden auch hier Besucher ein mitzumachen.

00:12:44: Das kann auch sehr lustig sein... ...und das ist halt so eine nochmal ne ganz andere Energie als im Hochsommer würde ich sagen.

00:12:51: Und wenn man so ne Reise plant durch die Provence?

00:12:54: Was würdest du sagen, gibt's so offizielle Weinrouten

00:12:58: eigentlich?!

00:12:59: Gut, dass du es ansprichst.

00:12:59: Es gibt eine offizielle Weinroute, die sollte man sich auf jeden Fall vorknöpfen ... Die Routes de Provence.

00:13:08: und die führt tatsächlich durch alle Appellationen Und die Weingüter sind im Normalfall immer offen für Besucher.

00:13:14: Man kann sich für eine Verkostung anmelden, man kann auch einfach mal so rein spazieren Und viele Weingüter bieten auch ein bisschen dieses Weintourismus an wie wir das zum Beispiel aus den Cape Lands oder sowas kennen So Picnic direkt in den Weinbergen und Übernachtung auf den Weingüter.

00:13:31: Also da gibt es auf jeden Fall ordentlich was zu tun, ja.

00:13:34: Und das Ganze kennt ihr bestimmt auch, das nennt sich nämlich Agritourismus.

00:13:37: Ja, und dass ist in der Provence halt eben weit verbreitet.

00:13:40: Und Kultur kann man bestimmt auch erleben.

00:13:42: also ich meine wenn ich an die Provenz denke, denke ich auch an Masseille.

00:13:47: Oder?

00:13:48: Ja, also San Tropez hat eine sehr charmante Allstadt und natürlich den Hafen.

00:13:53: Und dann haben wir natürlich auch noch das wunderschöne Marseille und hat ja auch ne richtig-richtig gute Koordinarexzene.

00:13:59: Also da kann man auch mal ein Buch aufschlagen!

00:14:01: Dann haben wir auch noch Nizza berühmt für diese farbenfrohen Märkte und die berühmte Promenade Die Promenate de Anglais oder Exem Provence mit seinen eleganten Boulevards und belegten Nagplätzen, also Kultur und weib halt einfach, also kann

00:14:18: man machen.

00:14:19: Man kann es in einem Satz zusammenfassen ihr Lieben!

00:14:22: Es ist angerichtet.

00:14:23: Sollte man im Sommer auf jeden Fall machen?

00:14:24: Ihr müsst

00:14:24: nur noch reisen.

00:14:25: Ja

00:14:26: ich habe euch jetzt hier... Also mein Tipp wäre auf jeden fall wirklich wenn man jetzt richtig Weihnaffin unterwegs ist dass man sich die Zeit nimmt und wirklich mal die Weinstraße da lang fährt.

00:14:34: Die Weinroute der Weinstrasse.

00:14:36: Mein Tipp wäre das wir jetzt mal anfangen zu trinken.

00:14:39: Oh wow das war sehr progressiv hier jawoll.

00:14:41: Also du hast ja gesagt, du hast drei Weine aus drei verschiedenen Appellationen.

00:14:48: Auf den drei großen Appellations?

00:14:50: Ja ich würde sagen wir gehen direkt rein oder?

00:14:52: Wir starten an der Küste.

00:14:54: Côte de Provence ist wahrscheinlich das, was die meisten im Glas haben oder?

00:14:58: Definitiv

00:14:59: und ich glaube auch dass es die Appellation also das definierte Herkunftsgebiet, das jeder schon mal gehört hat.

00:15:05: Also Kurt de Provence ist mit Abstand auch die größte der drei Appellations über zwanzigtausend Hektar knapp vierhundert Erzeuger und nochmal ein kleiner Reminder an der Stelle wir haben insgesamt dreißigtaußen hektar.

00:15:17: also Kurt de provenz ist eigentlich kann man sagen das Aushängeschild der Provenze Und die Appellation erstreckt sich von den Hügeln hinter Nizza bis nach Toulon.

00:15:27: ganz weit ins Landesinnere.

00:15:29: Die zwanzigtausend Hektar müssen wir irgendwo hin, ne?

00:15:31: Wenn

00:15:31: ich morgens in meiner Autostalge brauche, drei Tage bis ich wieder bei meine Farben bin.

00:15:34: Exakt ja und kann man sich hervorstellen, bei der Größe haben wir natürlich auch eine enorme Terroirvielfalt.

00:15:41: also die Weinbergslagen, die mehr in der Meeresnähe sind.

00:15:45: Die Weinbergslagen, die im Landesinnere angelegt sind.

00:15:49: Wir haben flachere Lagen, hügeliggere lagen Ein sehr großes Bodenprofil, also man findet sowohl Kalk.

00:15:58: Man findet aber auch Schiefer-Aber zum Beispiel auch Sand.

00:16:01: Also es ist alles dabei und das prägt natürlich auch den jeweiligen Wein

00:16:06: Für alle die mitschreiben zu Hause.

00:16:07: Es ist nicht so einfach wie man denkt.

00:16:09: Also es gibt diese drei großen Appellationen Und dann gibt es nochmal sogenannte Unterappellation

00:16:14: Genau!

00:16:14: Zum Beispiel Frejuslalon oder zb auch Pierre Feu.

00:16:18: Und was den Stil angeht, also seit man nicht böse Freunde der Sonne aber bei den zwanzigtausend Hektar tue ich mich immer ein bisschen schwer dazu vorallgemeinern.

00:16:25: Man kann aber sagen dass die Weine aus der Appellation Kote Provence schon die Visitenkarte der Region sind.

00:16:33: und

00:16:34: ja

00:16:34: wenn man sie jetzt grob umschreiben will das ist so der finde ich auch so ein bisschen der einzige so frisch hell aromatisch macht einfach Bockes trinkfreudig kommt natürlich immer an, auf das ich jeweilige Wein gut.

00:16:45: Guckst mich also gleich einschlafen?

00:16:46: Ja,

00:16:46: ich guck so ... weil wir schon seit Stunden darüber reden, dass wir trinken wollen und jetzt stehen diese Gläser vor uns und schreien mich an.

00:16:56: Trink mich!

00:16:57: Jetzt gucken wir uns das Weinchen an.

00:16:58: Wir haben es ja auch im Glas, wir haben's euch mitgebracht.

00:17:01: Also kurte Provenz!

00:17:02: Was ist denn der Stil der Appellation?

00:17:06: Ich tue mich immer ein bisschen schwer, dass zuvor allgemeiner bei zwanzigtausend Hektar, weil wir halt eben eine gewisse Größe haben und halt eben auch diese Teurafielfalt und natürlich interpretiert auch jedes Weingut so ein bisschen... Ja bringt seine Philosophie einfach rein.

00:17:20: Und was man aber sagen kann dass die kurte Provence schon ... ja, so die Visitenkarte der Region ist.

00:17:29: Und ich meine, gucken wir uns mal das Weinchen jetzt an, stellvertretend für alle Weingüter davor hat!

00:17:35: Es ist schon super hell in der Farbe, es ist so ein Blassrosa.

00:17:39: Ich finde...

00:17:40: Ja, ist nicht aufdringlich, finde ich?

00:17:41: Ist eher so...?

00:17:43: In der Nase ist auch so sehr blumigwürzig also schon aromatisch aber überhaupt nicht kitschig.

00:17:50: Ja und am Gaumen auch.

00:17:51: Hast du jetzt mal probiert?

00:17:53: ist super animierend, ne?

00:17:56: Also dass sie diese Trinkfreulichkeit weil wir einfach eine stabile Säure haben.

00:17:59: Also es ist null Fett... was hat der jetzt?

00:18:01: Es ist null fett zwölf und halt Volt!

00:18:04: Also man kann definitiv sagen bei Demo-See oder vielen anderen, es ist so ... Man trinkt nicht nur ein Glas.

00:18:12: Das ist sehr schwer.

00:18:13: Sehr, sehr schwer!

00:18:14: Aber das ist auch null süß gerade so gar nicht überhaupt nicht kitschig.

00:18:19: Ein richtig strafferm Gaum.

00:18:22: Und gewissen Zug

00:18:23: kommt

00:18:24: man sich auch von den Rebsorten, weil die eine ganz andere Gerbstoffstruktur haben.

00:18:28: Und abhängig davon, dass wir in der Provence mit der Direktpressung arbeiten, aber man merkt schon da ist Substanz und auch Grip natürlich auch ein super Speisebegleiter.

00:18:35: Mensch, da hab ich denn ne Brücke gebaut.

00:18:36: jetzt hier, Jonas!

00:18:37: Ja das

00:18:37: wäre mal ne nächste Frage.

00:18:38: Wir bewegen tatsächlich also was geht denn estens technisch bei sowas?

00:18:41: Der Klassiker ist natürlich Salat Niswas, also das Signature-Gericht der Region.

00:18:45: Thunfisch, Oliven, Eidtomaten und obendrauf noch die Sadellen.

00:18:49: und ich finde auch... Also der Rosé beispielsweise hat ganz leichtes Salz hinten raus und das reflektiert natürlich dann auch wiederum super dieses Salz vom Tunfisch und den Sardellen.

00:19:01: Und dann gibt es ja noch das Pongbarnier, das ist so ein provincialisches Sandwich.

00:19:05: ich weiß nicht musste mir das tatsächlich online einmal angucken wie das genau aussieht weil ich hab's persönlich noch nie gegessen!

00:19:11: Ist im Grunde genommen Der Salat niswas im Brot.

00:19:17: Schön!

00:19:19: Und der Klassiker sind natürlich Meeresfrüchte.

00:19:21: Ja, also ich meine... What grows

00:19:23: together goes together?

00:19:24: Exakt ja.

00:19:25: Also Austernmuscheln, Garnelen gibt ihm die ganzen Klassika der Côte d'Azur und wie gesagt leichtes Salz und das matcht einfach perfekt.

00:19:33: Das wäre auch so ein Wein den ich sofort dazu bestellen würde weil es passt.

00:19:37: und wie du gerade richtig gesagt hattest what grows together go's together.

00:19:40: Also Fisch geht perfekt

00:19:41: Ja, aber auch Buya Bees.

00:19:42: Also dieser legendäre Fisch eintopf aus Marseille und was auch richtig gut funktioniert wenn man so ein bisschen weg will von der lokalen Küche werden halt auch so taiwanese oder chinesische Gerichte also wo man zum Beispiel mit Meeresfrüchten arbeitet aber dann auch mit Sesam oder auch Ingwa.

00:20:02: da passt diese blumigere Frischere Stil der Côte de Provence einfach super zu.

00:20:09: Also das kann auch richtig, richtig gut funktionieren.

00:20:12: Noch mal mit unserem zweiten Standbein gedacht dem Reisel-Podcast!

00:20:16: Was ist denn absolutes Must in dieser Appellation?

00:20:19: Also was muss man gesehen haben?

00:20:21: Ich würde mir definitiv Santropé vorknüpfen und die Umgebung weil hier einfach super viel Weinbau betrieben wird also es eine sehr weinreiche Küstenstraße also Santropée definitiv notieren.

00:20:33: Und es gibt in der Nähe einen sehr bekannten botanischen Garten.

00:20:37: Auch lohnswerte Ausflug, und zwar ist das der Domain du Raiol.

00:20:42: Dann gibt's noch die berühmte Saint-Victoire Rote rund um den legendären Cé-Sanneberg.

00:20:46: also da sind wirklich so Weingüter mit Panoramablick man kann richtig in die Weite gucken und auch hier gibts super viele regionale Weinmerkte und auch direkt Verkaufabruf.

00:20:55: Das klingt gemütlich aber du weißt

00:20:58: Wir müssen weiterfahren.

00:20:59: Richtig, wir müssen in die nächste Appellation.

00:21:03: So, hier muss ich mal gerade... Es geht

00:21:04: jetzt ... Geht's in die Cotodex en Provence?

00:21:07: Jawoll!

00:21:08: Cotodex-en-Provence.

00:21:10: Ja ist ein kleiner Zungenbrecher.

00:21:12: Was

00:21:13: ist denn da anders?

00:21:14: Also größere Temperaturschwankung also kühlere Nächte und auf jeden Fall größere Temptuerschwankung.

00:21:20: Also eher so'n bisschen mehr Kontinentar geprägt.

00:21:23: Und was ganz spannend is', wir haben vorwiegend Kalkböden Und das merkt man halt eben auch im Wein, weil Kalk halt immer ein bisschen mehr Struktur reinbringt.

00:21:31: Also so'n bisschen mehr Textur oder Grip wie ich immer gerne sage.

00:21:35: Sprichmehr Kraft oft auch... Ja, ich bin mal gespannt jetzt bei dem.

00:21:40: Jetzt!

00:21:43: Und die Reben sind da auch genau wie in anderen Appellationen vertreten?

00:21:46: Oder gibt's da eine Besonderung?

00:21:47: Nee, Cabernet Sauvignon ist hier der stärkste Vertreter kann bis zu dreißig Prozent auch des Verschnitts ausmachen.

00:21:53: Na ja

00:21:53: schon was anderes.

00:21:54: Die erste Nase ist schon sehr absolut Cote d'Exon Provence.

00:22:01: Cheers!

00:22:05: Also er ist kräftiger und das bedeutet doch auch, dass es wahrscheinlich kräftigeres Essen dazu passt oder?

00:22:11: Würde ich schon sagen ja.

00:22:12: also ich würde auch sagen, dass man hierzu auch ganz gut Lamm matchen kann.

00:22:16: Also gegrilltes Lamm mit den Kräutern der Provenz, Thymian Rosmarin Oregano, so ein Klassiker.

00:22:23: Da kriegst du richtig Hunger ehrlich gesagt.

00:22:25: Und dann gibt es auch noch einen sehr bekannten Rindereintopf mit Oliven und Orange.

00:22:29: Das ist super herzhaft, aber auch extrem aromatisch.

00:22:32: Fängt auch so ein bisschen diese kräftigere Aromatik richtig gut ein der heißt Dopp Provençal.

00:22:39: Dann gibt es eine sehr bekante provincialische Zwiebeltart mit Sardellen und Oliiven hast du vielleicht schon mal gesehen das ist die sogenannte Peace

00:22:49: à la Dieir

00:22:50: Pisa la dière.

00:22:51: Tatsächlich gesehen schon, den Namen ist noch nicht so in meinem Ohr.

00:22:55: Ich habe es auch oft gesehen aber ich musste jetzt auch gucken wie das heißt.

00:22:57: ja man sieht es sehr sehr oft auch in so französischen Kochbüchern und der Klassiker ist natürlich Tapenade, gegrilltes Brot, aber auch zum Beispiel Aioli Perfekt zum... aber Ah, Yoli ist ja auch so herrlich.

00:23:11: Aber

00:23:11: es geht in die Richtung, ne?

00:23:12: Es geht in der Richtung, also gegrilltes Lamm, Rindereintopf, so eine richtig schöne Zwiebeltap mit Sadellen.

00:23:19: Ah, Joli hast du gesagt auf dem gegrilleden Brot!

00:23:22: Ja und wenn man mal was kommt, etwas anderes machen will finde ich halt auch so Snackteller ganz cool im Metzestil ein bisschen gegrildes Gemüse, Fladenbrot Hummus.

00:23:30: dazu finde ich auch sehr, sehr nice

00:23:33: Wenn wir mittendrin sind Kortodex en Provence In der Appellation Was is the place to be?

00:23:38: Also mein Tipp wäre auf jeden Fall ein Ausflug nach Marseille, das ist super gut erreichbar.

00:23:43: Und hier ist ja auch so dieser lebhafte Vipor also dieser alte Hafen.

00:23:48: dann gibt es natürlich auch unendlich viele Fischmärkte und auch einige der besten Buya-Bässe.

00:23:55: Weißt du was die Mehrzahl ist?

00:23:57: Die

00:23:57: Buya

00:23:58: Bässe!

00:24:00: der Welt.

00:24:01: Also das ist auf jeden Fall ein toller Kontrast zu den stillen Weindörfchen, ne?

00:24:05: Die man sonst auch erleben

00:24:06: kann!

00:24:06: So, Vain Trois.

00:24:09: Last but not least kommen wir zur letzten Region die wir am heutigen Tag schmecken wollen nämlich Dicoto Varroir en Provence.

00:24:16: Ja, vollo!

00:24:17: Guck

00:24:17: mal meine vier Jahre französisch in der Schule bringen doch ein bisschen was.

00:24:20: Kennen glaube ich die wenigsten also die ersten beiden die wir jetzt gehabt haben.

00:24:25: die kennt glaube ich dann Doch noch irgendwie jeder... Entschuldige, wow richtig egoistisch.

00:24:29: Du meinst selbst die Streba unter den Schiess höherer Rennen?

00:24:32: Ja so gute Promos definitiv.

00:24:35: Also kann man sagen es ist der Geheimtipp unter diesen drei.

00:24:38: Ja

00:24:38: würde ich schon sagen.

00:24:39: also das würde ich auch sagen dass das so.

00:24:41: der geheimte Tipp ist liegt im Herzen des Departments war auf einem Hochblattor.

00:24:45: also die höchsten Lagen erreichen bis zu fünfhundert Meter Im Schnitt dreihundertfünfzig Meter.

00:24:49: da sind wir wieder bei Höhenlagen kühleren Temperaturen ne kann zu mehr Säure und Co.

00:24:54: im Wein führen, also kühler als die Küstenappellation.

00:24:58: Man könnte auch sagen noch einen Ticken mehr Kontinental beeinflussen hat eine spätere Reife und halt eben wie gerade erwähnt halt einfach oft dann ein frischerer Charakter, weil halt eben Säurer betont

00:25:10: sind.

00:25:10: Und

00:25:11: was halt eben auch noch mit Rheinspielz in Kalkböden.

00:25:15: Und wir haben eben auch eine bewaldete Landschaft, also viel, viel Wald.

00:25:18: Wenn du Weinbergslagen hast in so einem Hang oder auf Höhenlagen und ein Wald nähe, das kann halt eben auch noch mal die Aromatik eines Weins positiv beeinflussen, je nachdem was man später im Glas haben will.

00:25:28: aber Insight und von viel Sonne würde ich sagen ist da positiv.

00:25:31: Cheers!

00:25:33: Ja, ich würde auch sagen fast der frischeste und zarteste jetzt von allen drei sehr kräutig und lumig.

00:25:39: Wenn Du Köchin wärst, was würdest du zum Coteau Varroir servieren?

00:25:44: Ich glaube, ich würde es simpel machen mit einem schönen Ziegenkäse.

00:25:48: Oha!

00:25:48: So einem zarten Ziegenkäse... Ziegen

00:25:51: Käse und Zart aber?

00:25:52: Zum Beispiel so ein Banong oder so, das ist so eine OP geschützter Ziegen-Käse Und der wird oft auch so ganz klassisch in Kastanienblätter gewickelt.

00:26:01: Das könnte ne sehr, sehr gute Kombination dazu sein.

00:26:05: Oder ein Geschichte des Gemüsegratter ist vegetarisch sommerlich auch leicht Passt eigentlich auch dann ganz gut zu das Delistik des Weins.

00:26:13: oder so ein Kichererbsenfladenbrot.

00:26:15: Das ist sehr bekannt in Nizza, stammt aber ursprünglich aus Genoa wo es Farinata heißt und in Frankreich wiederum Socker heißt und so ganz ganz klassisch.

00:26:24: ich meine muss die nicht sagen Ratatouille.

00:26:27: Perfekt finde ich geht eigentlich immer zur provincialischen Rosé.

00:26:30: Ich

00:26:30: leide echt weil ich heute noch nichts gegessen habe.

00:26:32: Ich hab auch noch nix gegessen Du!

00:26:33: Und wie sieht's aus mit deinem Highlight?

00:26:35: Oder deinen Highlights für genau die Region?

00:26:38: Ja, definitiv.

00:26:38: Also haben wir ja schon Eingangs erwähnt also wenn man im Juni und Juli da ist dieser Lavendelblüte in Lyberon.

00:26:45: Das ist dieses berühmte Blumenmeer und das ist halt einfach am schönsten Anfang Juli absolutes Highlight.

00:26:51: oder wenn ich noch einen zweiten Tipp geben darf dann ist es eine der spektakulästenschluchten Europas.

00:26:56: direkt liegt nämlich direkt am nördlichen Rand der Appellation das ist die Gorsche du Verdant.

00:27:02: Mal wieder der Beweis Wein und Reisen geht

00:27:04: immer zusammen

00:27:05: Richtig.

00:27:06: Und jetzt fassen wir alles zusammen.

00:27:08: Du bist natürlich wieder eingeladen zu ergänzen

00:27:11: Wir waren

00:27:12: oder sind in der Provence, du hast gesagt glaube ich Frankreichs älteste Weinregion, zwei tausend sechshundert Jahre Geschichte und die einzig große Weinregionen der Welt, die voll den Fokus auf Rosé liegt.

00:27:25: Neunzig Prozent Rosé Drei Appellationen also drei Stile Côte de Provence als frischer Klassiker.

00:27:33: Ja,

00:27:34: wir sind in Karte der Region definitiv.

00:27:36: Dann cote d'ex en Provences, mehr Struktur, Kraft und dann auch ein Glas gehabt.

00:27:42: Cote du Varroir ist so ein bisschen wie einen Geheimtipp.

00:27:46: Kühler, lebendiger.

00:27:48: Dazu provincialische Küche von der Salade Nésoise.

00:27:52: Wir haben geredet über Lammkäule, Ziegenkäse eben gerade Na ja, und da haben wir gesagt Reisetipps von Saint-Tropez bis zu den Lavendelfeldern.

00:28:01: Alles dabei!

00:28:02: Und wenn ihr sagt okay ich habe genug Inspiration, würde ich sagen schenkt euch ein Glas ein, schließt die Augen, hört die Grillen und träumt von der Provence.

00:28:18: Und wer ein Deep Dive braucht, es gibt eine großartige Seite im Netz die hab ich gefunden.

00:28:23: Kriegt ihr noch mehr Inspiration.

00:28:24: und vor allen Dingen alle Streber-Infos, wenn's um Wein aus der Provence geht, www.wirndeprovens.com.

00:28:31: Verlinkt

00:28:31: euch den Schorn auf!

00:28:32: V-I-N-S genau, de Provences.

00:28:37: Ach und Lu?

00:28:38: Hannah möchte noch was wissen von dir.

00:28:40: Die Frage der Woche... Also bedeutet Heller automatisch besser?

00:28:52: Gute Frage!

00:28:53: Heller bedeutet natürlich nicht automatisch Besser.

00:28:56: In der Provence ist das ganz einfach eine bewusste Stilentscheidung, wir haben dazu sogar schon einmal eine ganze Folge gemacht nämlich Folge hundred und vierzig und in der Province setzt man eben auf die Direktpressung um diesen Stil zu erreichen.

00:29:11: Das heißt noch mal als kleiner Reminder, dass der Kontakt zwischen Saft und Bärenschale sehr gering ist und das Ergebnis sind dann halt eben sehr helle Roseweine weil weniger Kontakt bedeutet halt eben weniger Extraktion der Farbe aber auch weniger Extraction von zum Beispiel Gerbstoff ja?

00:29:29: Das heißt der Wein ist dementsprechend leichter frischer manche sagen eleganter.

00:29:36: das ist natürlich immer Interpretationssache Und das ist dann halt eben kurz gesagt ein Qualitätsmerkmal für Roséwein aus der Provence.

00:29:45: An dunkler Rosée kann genauso gut sein, dass es wie gesagt einfach nur eine brüste Stilentscheidung.

00:29:50: Das war schon wieder und ich habe noch einen Fun Fact zum Schluss!

00:29:53: Durch die Provences weht auch ein Hauch Hollywood.

00:29:56: Weißt du warum?

00:29:57: Also, weil die ganzen... Brad

00:29:58: Pitt hat doch ein eigenes Weingut da.

00:30:00: Der

00:30:00: Brett!

00:30:00: Der Brett hat ein eigeniges

00:30:01: Weingutt?

00:30:02: Amisisch nicht getrennt.

00:30:03: Das heißt

00:30:03: mit jedem Rosé gibt's auch ein bisschen Hollywood Glamour am Glas.

00:30:06: Aber

00:30:06: die haben es doch auch getrenned oder?

00:30:07: Machen wir das noch zusammen?

00:30:08: Ich hab mich von Brad

00:30:10: noch nicht getrannt

00:30:11: Du würdest dich auch nicht trennen.

00:30:12: Die beiden ja, die wurden glaube ich getrennt?

00:30:14: Ja das stimmt!

00:30:15: Aber... Ich weiß nicht ob sie das zusammen machen aber ich dachte immer Brad Pitt hab' ich immer in Erinnerung... Ja ich

00:30:19: glaub', die machen es nicht mehr zusammen mit Julie, dat Angelina und Brad.

00:30:22: Das

00:30:22: halt alleine weiter ist doch egal.

00:30:24: So.. In diesem Sinne wir freuen uns über fünf Sterne.

00:30:26: Wenn ihr Fragen habt so wie Hanna Dann könnt ihr die schicken cheers at edeka.de

00:30:32: Oder slide unsere The Amps of Instagram Cheers

00:30:35: Wein Podcast.

00:30:36: Ihr könnt's auch einfach hier rein hacken unten direkt in den Podcast Player.

00:30:40: So nämlich

00:30:41: An dieser Stelle sagen wir ... Sonté?

00:30:47: Chias.

00:30:47: Oder wie man bei uns in Deutschland sagt, Tschömmel-Ö.

00:30:51: Schön dass ihr wieder dabei wart!

00:30:53: Bis nächste Woche,

00:31:02: tschüss!

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