162: Q&A – Eure meistgestellten Fragen rund um Wein

Shownotes

Zum Start ins neue Jahr beantwortet Lou die spannendsten Fragen aus der Community! Von pelzigen Bordeaux, Rotling vs. Rosé, KI im Weinbau bis hin zu Weintransport im Sommer – in dieser Folge gibt's Tipps, Insights und praktische Tricks für alle Weinliebhaber:innen. Dich erwartet eine bunte Mischung an Themen rund um Geschmack, Lagerung, Food-Pairing und internationale Besonderheiten!

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Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers!

Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram.

Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.

Transkript anzeigen

00:00:00: Frohes Neues!

00:00:01: Frohes Neues!

00:00:02: Frohes Neues,

00:00:02: Frau Schmidt!

00:00:03: Bisschen gut, ihr rutscht, Jungs!

00:00:04: Yes, irgendwelche Vorsätze?

00:00:06: Nee.

00:00:07: Ja, nichts.

00:00:07: Nee, können wir, zwei, drei, sieben und zwanzig wieder machen.

00:00:10: Nee, komm.

00:00:11: Setzte ein Jahr aus.

00:00:12: Nee, aber mit den Frauleizen kommen.

00:00:15: Du hast letztes Jahr gesagt, dass alles so schnell vorbeigerauscht ist.

00:00:18: Das habe ich zum Anders genommen, weil ich bisher gefühlt zu sagen, noch bewusster leben, live the moment

00:00:27: und

00:00:28: auch... Vorsatz für im Jahr ist nicht immer so viel nachdenken.

00:00:32: Das finde ich schön.

00:00:33: Ja.

00:00:46: Aber wir starten ins neue Jahr mit einer Q&A-Folge, um euren Wissensdoss zu

00:00:51: stellen.

00:00:54: Ja, wenn ihr Fragen habt, also angeregt vielleicht von dieser Folge, dann einfach schreibt chears at edeka.de, könnt ihr auch hier natürlich im Podcast, bei Spotify oder wo auch immer, droppen oder bei Insta rein hacken.

00:01:08: Bei

00:01:09: Hammond.

00:01:10: Was ich sagen wollte ist, wir machen immer wieder Q&A-Folgen.

00:01:13: Die sind sehr beliebt und wenn ihr Fragen habt, immer herrlich mit.

00:01:18: Wir beginnen das Jahr, wie wir es beendet haben mit Sprudeln.

00:01:21: Genau.

00:01:22: Grauble-See der Rosé aus der Reihe.

00:01:26: Er ist sehr dunkel in der Farbe, muss man sagen.

00:01:28: Ich glaube, hier wurde auf jeden Fall ein bisschen was mit Maische-Stanz halt gemacht.

00:01:31: Denn wir haben ja mehrere Möglichkeiten, da Rosa-Farbene auch beim Champagne in die Flasche zu bekommen.

00:01:38: Entweder zum Beispiel durch Verschnitt ist eine Champagne erlaubt oder durch eine etwas längere Maische-Stanz hat, also längeren Kontakt.

00:01:45: Oder eben durch das klassische Sanierverfahren.

00:01:47: Da steht dann manchmal auch ganz oft drauf, so rosé de champagne, Sanier oder so was.

00:01:52: Oder Maseration steht dann auch ganz oft drauf

00:01:54: oder so.

00:01:54: Eine schöne Palage, nicht aufdrücklich.

00:01:56: Kannst du mal mit mir anstoßen?

00:01:57: Ich hab nur so ein bisschen gerufen.

00:01:59: Cheers!

00:02:01: Wir reden heute über eure Fragen, die uns erreicht haben.

00:02:07: Ich hab mal ein paar zusammengestellt.

00:02:10: Gleich vorne weg.

00:02:11: Machen wir gleich.

00:02:11: Was war die teuerste Flasche?

00:02:14: Oder das teuerste Glas Wein, das ihr getrunken habt?

00:02:18: Und was werdet ihr bereit auszugeben?

00:02:20: Das geht ja uns beide.

00:02:22: Soll

00:02:22: ich mal anfangen?

00:02:24: Also, die teuerste Flasche, die ich jemals im Handel gekauft habe.

00:02:30: Ja oder auch?

00:02:31: Ja, wobei.

00:02:31: Im Handel.

00:02:32: Im Handel waren, ich glaube, eighty-fünfundneinzig

00:02:40: Euro.

00:02:40: Und

00:02:40: vom Glas, beim Glas ist schon manchmal krass gewesen, aber das hat sich auch verändert.

00:02:48: Glaswein ist manchmal einfach wahnsinnig teuer,

00:02:51: finde ich.

00:02:52: Und da bin ich dann immer wieder übermandt, wenn man verreist und in anderen Ländern ist, so als Spanien-Liebhaber zum Beispiel, was man da dann für ein Glaswein manchmal bezahlt.

00:03:04: Ja,

00:03:04: aber die haben auch andere Personalkosten.

00:03:06: Kollege.

00:03:06: Und

00:03:06: die teuerste Flasche bei dir hast du schon mal gesteigert?

00:03:10: Nee, eine Flasche habe ich noch nie ersteigert.

00:03:13: Aber klar.

00:03:13: Ist nicht so mein Reib.

00:03:14: Ich bin oft zu diesen Versteigerungen eingeladen, aber meistens sitze ich da immer nur trink hier mit der Nina-Glesit-Weiden-Essen-Levertiersbrötchen und guck mir die Verrückten erladen.

00:03:23: Genau.

00:03:24: Ja, ich arbeite ja schon sehr lange in der Weinbranche.

00:03:26: Ich habe mit achtzehn angefangen und dementsprechend hatte ich natürlich ... sehr viele Gelegenheiten.

00:03:30: Ja gut, das Budget am Anfang war aber noch nicht so, wie es jetzt ist.

00:03:33: Nein, aber es geht ja darum, was die teuerste Flasche war, die ich getrunken... Also, was du verkosten durfte, ne?

00:03:38: Die ich jetzt nicht zwangsläufig selber bezahlen musste, deswegen sage ich also, ich arbeite schon sehr lange in der Branche und da kommt man natürlich in den Genussfühler für Anstaltungen, hat natürlich dann auch die Gelegenheit, viele rare Weine verkosten zu dürfen.

00:03:51: Es war aber bei mir immer so, dass ich... manchmal auch so ein bisschen meine Tischnachbarn angeguckt hab und dann irgendwie so Fragen in den Raum geguckt hab, weil ich manchmal die aufgerufenen Preise nicht so nachvollziehen konnte.

00:04:04: Also das sprechen wir teilweise schon so über vier, fünfstellige Beträge.

00:04:09: Und das weiß man, ich meine so.

00:04:11: Also ich glaube, der Sweet Spot für gute Qualitäten liegt so... bei vielen Regionen zwischen fifteen und dreißig Euro im weißen Bereich.

00:04:22: Und bei Rotwein so würde ich jetzt sagen, zwanzig bis fünfzig, zwanzig bis vierzig irgendwie so.

00:04:28: Und ich finde alles, wie du auch eigentlich gesagt hast, so bis hundert Euro, finde ich, kann irgendwo gerechtfertigt sein.

00:04:35: Alles, was da drüber ist, finde ich oft ja nicht schwierig, das ist das falsche Wort, aber da sollte man sich dann halt schon fragen, okay, wie ist der Preis zusammen?

00:04:45: zustande gekommen.

00:04:46: Also liegt es jetzt wirklich an der herausragenden Qualität oder sprechen wir hier einfach nur von einem verknappten Angebot.

00:04:52: Die eine der beliebtesten Fragen ist ja auch immer, was ist denn ein guter Wein?

00:04:56: Ja, guter Wein kann Wein für fünf Euro sein, guter Wein kann aber auch dahingehend definiert werden, dass ein guter Wein halt eben erst ein guter Wein ist, wenn die Flasche tausend Euro kostet.

00:05:05: Und deswegen... Ist es am Ende des Tages auch irgendwo eine subjektive Geschichte, qualitativ messbar und subjektiv gemessen?

00:05:13: Dann

00:05:13: kommen wir zu einem Satz, den du in jeder Folge mindestens einmal sagst.

00:05:17: Ich

00:05:17: muss mir da eigentlich mal ein Patent drauf irgendwie hier so machen.

00:05:19: What grows together goes together.

00:05:21: Ja.

00:05:22: Die ganz simple Frage, was bedeutet what grows together goes together auf Deutsch.

00:05:26: Ja, was zusammen wächst, passt halt eben auch zusammen.

00:05:30: Da geht es halt einfach um die Idee, dass eine regionale Küche halt eben auch sehr oft automatisiert, mit den regionalen Weinen harmoniert.

00:05:39: Wie zum Beispiel?

00:05:40: Wie zum Beispiel Südtiroler Lagrein und Fanatsch mit einer zünftigen Marende.

00:05:46: Also mit dem Feschba, oder Lagrein mit den Speckknödeln da.

00:05:51: Oder ältester Flammkuchen mit Riesling oder einem Silvaner.

00:05:55: Also das sind wirklich so Kombinationen auf die Schwürre.

00:06:00: Und dann gibt es aber auch so alt bewährte Kombinationen.

00:06:04: die man einfach schon immer so gemacht hat und die funktionieren, die jetzt nicht... Wo der Satz jetzt, what goes together, goes together, nicht wirklich passt, aber ich fasse es trotzdem gerne darunter zusammen, als Beispiel Blustilden und Portwein.

00:06:16: Also, das kommt jetzt nicht aus einer Region, aber es ist halt historisch irgendwie miteinander gewachsen.

00:06:23: Und das ist ja auch eine hochinteressante Geschichte.

00:06:26: mit dem Blustilden, haben wir auch bei unserem Käse-Doctor besprochen und so, wo das eigentlich hergekommen ist.

00:06:32: Und das dann halt so... Kombination, die über die Jahre gewachsen sind und wo man einfach festgestellt hat, das funktioniert.

00:06:39: Die Frage könnte von mir sein, welche Rolle spielt KI in der Weinwirtschaft?

00:06:43: Ja, also...

00:06:45: Ist aber nicht von mir.

00:06:46: Ja, also es gibt verschiedene Bereiche, wo die KI mittlerweile schon zum Einsatz kommt.

00:06:52: Das ist zum einen, ich weiß gar nicht, gehört eine Drohne auch schon dazu, also ja so Flugtechniken, die halt ja auch irgendwo dann KI gesteuert sind.

00:07:01: Ob das jetzt im Weinberg eher so Reifegrad, Messungen, Schadbilderkennung.

00:07:08: Das ist wahrscheinlich

00:07:09: eher die Aufnahme durch die Drohne vielleicht.

00:07:12: Nicht direkt KI getrieben, aber dann die Auswertung.

00:07:15: Ja,

00:07:15: genau.

00:07:15: Also das kennen wir ja aus, gibt ja auch mittlerweile so viele Apps, so Pflanzen-Apps.

00:07:19: Da kannst du, wenn du jetzt so ein Botanik-Nerd bist.

00:07:24: Muss man

00:07:24: kein Nerd sein, wenn du einen Garten hast, machst ein Foto und dann...

00:07:27: Ja, genau.

00:07:27: Und das wird ja dann auch schon mit so Daten, irgendwie gibt's mittlerweile so KI-Dinge oder auch so, genau.

00:07:32: Also das... Aber auch zum Beispiel so Frost, also Wetterprognosen, Bewässerungs, dann damit einhergehend Maßnahmen, die man machen kann, zum Beispiel Bewässerung, Gerrverlauf, Monitoring, wenn wir jetzt vom Keller sprechen, Qualitätskontrollen, also noch mal intensiviert mit Daten zu arbeiten, statt, sag ich mal, ein Bauchgefühl, dann hat natürlich auch Vertrieb.

00:07:57: Nimm das zu, nimm das zu, glaubst du?

00:07:59: Also dieses Qualitätskontrolle-Daten statt Bauchgefühl?

00:08:02: Also... Der Mensch, und das ist eigentlich das Schöne bei der Sensorik, kann durch die KI-Stand jetzt nicht ersetzt werden.

00:08:12: Also es ist ein hilfreiches Tool, aber es ist kein Ersatz.

00:08:16: Das ist eigentlich das Coole bei Wein, also diese Organe nachzubilden, die wir haben.

00:08:21: Und auch eine Sensorik, weil wir eben nochmal gesprochen haben von einem subjektiven Qualitätsempfinden.

00:08:28: Sensorik ist ja auch... objektiv messbar mit Parametern halt.

00:08:33: Das ist ein sehr komplexes Thema, das müsste man vielleicht einfach nochmal in eine Folge zu machen.

00:08:36: Das ist auch sehr spannend, das interessiert mich auch sehr.

00:08:39: Aber stand jetzt, kann die KI das einfach nicht nachbilden, unser Gaumen, unser Sehen, unser... unsere Geschmackszonen, alles, was damit einhergeht.

00:08:50: Und auch allein schon, dass unsere Wahrnehmung von Reizen, also Stichwort Trigemann, sind es Reiz und so, ist aktuell nicht möglich, keine Ahnung, was da kommt, kann ich mir aber nur sehr schwer vorstellen.

00:09:03: Ja, und die Augen zu verstehen sind auch der falsche Berater, weil es geht nicht weg.

00:09:07: Ich glaube, damit muss man sich wirklich challenging und abfinden.

00:09:12: Karina!

00:09:13: Fragt, wieso sind manche Stillweine ein bisschen

00:09:16: Bubbly?

00:09:17: Love it.

00:09:18: Ja, ich hasse es wie die Pest,

00:09:20: muss ich ganz ehrlich sagen.

00:09:22: Aber Bubbly bedeutet so leicht musierend, oder?

00:09:26: Also, man muss immer so ein bisschen differenzieren.

00:09:28: Nicht jeder Wein, der ein bisschen Kohlensäure drin hat.

00:09:32: Ja, also dieses leicht musierende Gefühl am Gaumen.

00:09:36: Das ist jetzt nicht bei jeder Flasche Nachgehra.

00:09:38: Das kann zurückzuführen sein auf... beabsichtigte Zugabe von CO² einfach um den Wein ein bisschen frischer erscheinen zu lassen.

00:09:47: Das ist tatsächlich für einige Weinslide auf der Welt Gang und Gebe.

00:09:52: Dann kann es aber auch sein, dass der Wein einfach zu kühl abgefüllt worden ist.

00:09:56: Es kann aber auch sein, dass der Wein viel zu früh abgefüllt worden ist.

00:10:00: Und wenn er viel zu früh abgefüllt worden ist oder zum Beispiel eine Gehrung nicht vollständig abgeschlossen war oder der Wein zu wenig geschweffelt worden ist oder einfach so unsauber gearbeitet worden ist, Stichwort mikrobiologische unerwünschte Aktivität, dann kann es halt eben zu einer leichten Nachgehung in der Flasche kommen aufgrund zum Beispiel... minimalen Restzucker gehalten und dann zusätzlich in Kombination mit Wärme.

00:10:24: und dann hasse halt, ja, hasse halt ein bisschen Prickeln am Gaumen.

00:10:29: Ich mag's nicht, ich hinterfrag halt immer, okay, was ist das für ein Weinstil?

00:10:32: Und wenn das aber zum Beispiel so ein Stockkonservativer Weinstil ist und dann sagt mir jemand, ja, da wurde ja einfach nicht gespäfelt, dann denk ich mir so, hat da einfach nichts drin zu suchen, so, fertig, so.

00:10:41: Weil Mikrobiologie, weißt du und so, ja, so, nee.

00:10:44: Next question.

00:10:45: Was ist der Unterschied zwischen Rotling und Rosé?

00:10:49: Rosé ist ein Wein aus blauen Trauben, also aus blauen Rebsorten.

00:10:56: Können wir unterschiedlichstherstellen.

00:11:00: Gängigstes Verfahren ist die kurze Maischenstandzeit.

00:11:03: Das heißt, kurzer Schalenkontakt, da, wo die Farbstoffe eben drin sitzen.

00:11:08: Und dann wird halt der Wein von der Maische abgezogen und wir haben halt ein Rosé.

00:11:13: Das kann gemacht werden von einer Rebsorte, das kann aber natürlich auch gemacht werden von mehreren Rebsorten.

00:11:18: Und Rotling ist aber kein Rosé, ne?

00:11:19: Und Rotling,

00:11:20: ganz wichtig, ist kein Roséwein per See.

00:11:23: Er sieht zwar so aus, ist aber nach deutscher weinrechtlicher Definition halt kein Rosé, sondern wird halt eben oft aus weißen und auch blauen Trauben gemeinsam gekältert.

00:11:35: Und das ist halt der Unterschied, das ist bei Rosé nicht erlaubt.

00:11:38: Und Rotling hat in den verschiedensten Regionen Deutschlands bestimmte Namen.

00:11:44: Zum Beispiel in Baden heißt er Badisch-Rot-Gold, in Sachsen heißt er Schieler und in Württemberg heißt er zum Beispiel Schillerwein.

00:11:52: Schillerwein.

00:11:52: Schillerwein.

00:11:54: Correct.

00:11:55: Christina fragt, pelziges Gefühl bei Bordeaux.

00:11:59: Warum und was ist das?

00:12:01: Das wird mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auf den Gerbststoff zurückzuführen sein, weil Bordeaux ist natürlich eine... Eine Rotwein-Qui-Wee aus Bordeaux, Frankreich.

00:12:13: Und wird normalerweise immer dominiert durch Cabernet-Sauvignon, Cabernet-France und Mello.

00:12:18: Manchmal haben wir noch ein bisschen Petit-Verdot dabei.

00:12:21: Manche haben wir noch ein bisschen Malbec.

00:12:23: Mit drinnen, linkes Ufer immer dominiert durch Cabernet-Sauvignon, rechts eigentlich immer dominiert durch Mello.

00:12:30: Und gerade bei so Jungen.

00:12:33: Bordeauxweine, die auch gemacht sind, vielleicht für eine Lagerung, also den guten Lagerpotential nachgesagt wird.

00:12:41: Die sind natürlich in der Jugend extrem taninbetont und führen einfach dazu, dass man so ein ausgetrocknetes Gefühl im Mund hat.

00:12:52: weil Gerbststoff speichelt bindet.

00:12:55: Ich sage mal, man japsst nach Spucke, weil der Mund zu trocken

00:12:58: ist.

00:12:58: Das merkt man relativ schnell.

00:12:59: Wenn man den Wein in den Mund nimmt, dann ist es tatsächlich so ... Dann

00:13:02: gibst du ein bisschen Luft zu, so wie gerade nur leise.

00:13:04: Genau.

00:13:05: Wenn man so spürt, dass er manchmal ziemlich heftig sich so zusammenzieht, die Mundschleimhaut, dann ist viel Gerbststoff enthalten.

00:13:11: Das hast

00:13:12: du auch beim schwarzen Tee.

00:13:13: Und viele assoziieren das dann mit so einem pelzigen Geschmack.

00:13:17: Sollte aber im ... Alles

00:13:18: auf der Zunge dann so liegt.

00:13:20: Ja,

00:13:20: genau.

00:13:20: Aber ... Ich finde, bei einem guten, bleiben wir jetzt bei dem Beispiel Bordeaux, ja, auch in der Jugend sollte das Gerbstoff eigentlich immer zumindestens physiologisch reif sein.

00:13:34: Also es sollte jetzt nicht irgendwie grün und richtig kantig und eckig sein und grobkörnig, sondern man sollte schon sehen, auch bei einem jugendlichen Bordeaux, ja, der braucht noch Zeit, keine Frage, aber das Gerbstoff ist super eingebunden und es ist ein reifes.

00:13:48: Laura hat eine Frage zum mineralischen Wein.

00:13:51: Woher erkenne ich mineralische Weine, wenn das nicht auf dem Etikett steht?

00:13:56: I don't like the word mineralisch.

00:13:59: Ich mag das nicht, weil es gibt keinen messbaren Mineralgehalt in einem Wein und es gibt auch keinen Mineralgeschmack.

00:14:06: Ich persönlich nutze eigentlich sehr gern salzig.

00:14:10: Also das ist eigentlich so das, was ich... Also, so ein Sallinee wird auch ganz gerne im Englischen gefragt.

00:14:15: Ich finde, Salz beschreibt eigentlich immer ganz gut.

00:14:17: Man kann damit, glaube ich, immer ein bisschen mehr anfangen.

00:14:19: Man kann auch sagen, kreidig, weil es gibt durchaus Weine, die haben halt bedingt durch diesen kreidigen Charakter auch so ein leicht austrocknenden Vibe, weiß ich mein.

00:14:30: Es ist kreide, gerade so wenn du zum Beispiel so, wenn du an die Champagne denkst oder auch zum Beispiel an Riesling, der auf Kalkstein gewachsen ist, also so richtigen Kalkstein.

00:14:39: dann habe ich das halt immer, dass die Weine sehr zitrisch sind und aber auch gleichzeitig so ein bisschen austrocknendes Gefühl haben, aber in einer sehr positiven Art und Weise.

00:14:51: Das wird zum Beispiel für mich kreidig.

00:14:52: Also ich finde mineralisch, ich weiß nicht.

00:14:56: Da kann ja kein Mensch was mit anfangen, so.

00:14:57: Also, ich find halt, Kreide kannst du greifen.

00:14:59: Du kannst sagen salzig.

00:15:01: Und das ist viel greifbarer, weil auch so die, wie gesagt, Kreide, so denk mal an Schulkreide, das macht auch die Handflächen in trocken.

00:15:08: Das macht halt auch deinen Gaum trocken, salzig, kannst was mit anfangen.

00:15:11: Ich find's sogar selbst mit Steinig kannst du was anfangen, weil Steine ja auch riechen können.

00:15:16: Also, weißt du, was ich meine, so?

00:15:18: Simon hat eine Frage.

00:15:19: Welche Weine nimmst du zum Kochen?

00:15:22: Also, z.B.

00:15:23: Sauerbraten, welcher Wein zum Einlegen, ohne ... im Endeffekt vielleicht zu winterlich zu werden.

00:15:28: Und bei Wild fragt Simone, muss es da immer ein kräftiger Rotwein sein?

00:15:35: Also ich würde sagen, ich finde so Weine aus einem Gutsbereich, aus einem Gutsweinbereich, so super zum Kochen.

00:15:43: Und konkret zum Sauerbraten, ohne zu winterlich zu werden?

00:15:48: Ich würde so ein Fruchtbeton, Spätbogunder oder Portugiesa nehmen.

00:15:52: Also auch kein so Barik-Overkill, ne?

00:15:55: Einfach so einen soliden Fruchtbeton, ein Spät- oder Spätburgunder oder Portugieser aus dem Einstiegsbereich.

00:16:01: Damit wäre ich fein.

00:16:03: Und war eine Doppelfrage von Simone bei Wild?

00:16:06: Wollte sie wissen, muss es immer kräftiger Rotwein sein?

00:16:09: Nee, Wild ist ja... Also... Wild ist ja viel so, ne?

00:16:13: Also wir haben ja Reh, wir haben Hirsch, wir haben ... Alles wild.

00:16:16: ... gewisse Vögel, die da runterzählen, ein Kanickel und ... was gibt's noch?

00:16:21: Hab ich das vergessen?

00:16:22: Wildschwein.

00:16:23: Wildschwein, genau.

00:16:25: Und ich finde ... bei Wild ... also sagen wir mal so.

00:16:30: Machen wir mal Beispiel, Reh und Hirsch, so.

00:16:31: Reh, finde ich, Reh ist Schüchtern, ist ein kleines süßes Tierchen.

00:16:36: Und da brauchen wir auch ein etwas Schüchternen und filigran Wein zu, Rotwein.

00:16:41: Und da würde ich ... mit einem super eleganten, spätbockenden Arbeiten.

00:16:45: mag ich sehr, sehr gerne.

00:16:46: Ein zurückhaltender Nebiolo, also Pirmont würde auch sehr gut funktionieren.

00:16:50: Und behörscht, das sei schon das Tür mit den Hörern.

00:16:56: Das ist ja schon eine ganz andere Größe und auch geschmacklich ist das ja wesentlich kräftiger.

00:17:00: Und da darf man dann auch gerne mit einem etwas kräftigerem Wein arbeiten.

00:17:04: So hörst trinke ich super gerne.

00:17:06: Wirklich so.

00:17:07: Barolo, Barbaresco, Bordeaux, Blaufränk, Kirsch, das sind alles so Weine, die ich unglaublich gerne mit hirscht.

00:17:15: kombiniert, weil es einfach passt.

00:17:16: Okay, aber grundsätzlich kann man sagen, es muss nicht heavy sein.

00:17:19: Nein, überhaupt nicht.

00:17:20: Paul möchte wissen, verändert Dünger den Geschmack.

00:17:23: Also hat Dünger Einfluss auf das Terroir.

00:17:27: anders gefragt?

00:17:28: Ja, müsste man vielleicht auch mal gucken, ob es zur Langzeit Versuche gibt, die dann wirklich im Glas messen.

00:17:33: Nee, ist ja so.

00:17:34: Wir

00:17:34: suchen noch freiwillige Paul.

00:17:35: Ich

00:17:35: sag mal so, also.

00:17:37: Grundsätzlich, warum düngern wir?

00:17:40: Damit was schneller wächst oder wie auch immer, damit da halt mehr passiert.

00:17:43: Erst mal richtig platt ausgedrückt.

00:17:45: Da geht es natürlich auch um das Nährstoffmanagement.

00:17:48: Und Nährstoffmanagement beeinflusst natürlich das Blattfruchtverhältnis, also den Wuchs.

00:17:54: Und damit einhergehen natürlich dann auch irgendwann den Zucker in der Beere, die Säure, die Phenolik.

00:18:01: Also ja, es macht auf jeden Fall was mit der Pflanze natürlich.

00:18:07: Es gibt aber auch so Fälle wie Überdüngung und dann haben wir halt so Stickstoffverdichtung.

00:18:12: Das sieht man immer wunderschön, wenn man an Weinbergen vorbeifährt und da sprießen die Löwenzählnchen.

00:18:20: Kennst du so diese klassischen Imagebruscheln, wo sich dann so das Weingutspärchen in so einem Meer von von mehr von Pustenblumen oder hier diesen Dingern da platziert.

00:18:30: Das ist ein klassischer Ausdruck von Überdüngung, also Stickstoffüberschuss.

00:18:34: Und das kann halt eben auch zu einer höheren Krankheitsanfältigkeit sein.

00:18:37: Ich wollt

00:18:37: grad sagen, du erzeugst das Gegenteil.

00:18:38: Richtig, genau.

00:18:39: Also da gibt's... Ja, dann gibt's aber auch zum Beispiel, dass du sagst, du machst viel Begrünung und machst halt ein ganz anderes Winebacksmanagement, nimmst organische Dünger, dann hast du vielleicht eher ein langsameres Wachstum, vielleicht auch eher... Also Stickstoff, zu viel Stickstoff im Boden, um das nochmal zu sagen, ist halt auch viel natürlich auch da zu einer kompakteren Traubensstruktur, ne?

00:19:01: Das heißt, wir haben, also,

00:19:03: kurz um Jahr, also ist

00:19:05: es super, super komplex, dass jetzt irgendwie in, weiß ich nicht, in,

00:19:11: ja, ja.

00:19:13: Also kannst du im Studium, könnte man da eine ganze Projektgruppe mit beschäftigen?

00:19:18: Mindestens.

00:19:19: Tom fragt, wie viele Reben braucht man für eine Flasche Wein?

00:19:24: Ja,

00:19:25: also worauf kommt's an Jonas?

00:19:28: Bei der Flasche Wein, was?

00:19:30: Ja, nee, worauf kommt's an.

00:19:32: Wie viel reden wir?

00:19:33: Auf den

00:19:33: Ertrag.

00:19:34: Richtig, genau.

00:19:35: Und das kommt ja darauf an, wie groß die Trauben sind.

00:19:37: Wir haben die Saftausbeute und wir haben halt von bis.

00:19:41: Wir haben, es gibt ja auch so Verbände, die haben Ertragsregulierung und so, aber ich würde mal sagen, bei einem normalen Ertrag.

00:19:48: Ja, das ist so blödsinnbar.

00:19:52: Irgendwas musst du antworten.

00:19:54: Ja.

00:19:54: Kannst du nix sagen?

00:19:56: Kann man nicht sagen, eine Rebstock ist eine Flasche?

00:19:59: Das wäre das das Einfachste.

00:20:00: Ich würde sagen, eine halbe Flasche bis zwei Flaschen je nach Ertrag, Stil und allem, was man sonst von Weinberg macht.

00:20:06: Ja, wie ich sag, in

00:20:07: die Penz.

00:20:08: Ich kann es wirklich nicht jetzt irgendwie pauschal beantworten, weil viele düngen ja auch so krass aus.

00:20:13: Also machen halt eben starke Ertragsreduzierungsmaßnahmen und so.

00:20:16: Also ich würde jetzt einfach mal sagen... Kommt auf die Rebsorte an.

00:20:19: Wie viel trägt die generell?

00:20:20: Es gibt starkwüchsige Rebsorten.

00:20:22: Es gibt nicht so starkwüchsige Rebsorten.

00:20:24: Also ich würde jetzt einfach mal sagen, eine halbe Flasche bis zwei.

00:20:28: Du musst immer einen Tom hineinversetzen.

00:20:30: Vielleicht sitzt Tom zu Hause, schreibt ein Businessplan und will Winzer werden.

00:20:33: Er hat gerade sein Studium abgeschlossen.

00:20:35: Und bemüht sich gerade, hey, okay, was muss ich kalkulieren?

00:20:38: Also wie viel Flaschen?

00:20:41: Ja, es ist nicht alles so einfach in der Welt, das war eins.

00:20:46: Deswegen gibt es das Studiengang.

00:20:49: Toni kommt von der schönen Sonneninsel Usedorm und fragt nach Weinen aus dem Norden, aus Norddeutschland würde ich mal sagen, zum Beispiel Schloss Rathai.

00:21:00: Frage empfehlenswert zum Thema Sonnenstunden, Böden und Geschmack.

00:21:06: wünscht er sich auch, dass du dazu noch was sagst.

00:21:09: Also im Weinbau geht es ja um den Breitengrad.

00:21:13: Breitengrade.

00:21:14: Wo ist Weinbau möglich?

00:21:15: Wo ist kein Weinbau möglich?

00:21:18: Früher hat man gesagt, so zum Beispiel ab Rüdesheim Richtung Mittelrhein, da ist dann irgendwann schon Schluss.

00:21:26: Da liegst du auf dem fünftigsten Breitengrad.

00:21:28: Danach ist es einfach zu kalt.

00:21:30: Ich glaube halt, aber und das ist ja auch mittlerweile überall Thema, das halt eben nördliche Regionen, wo man früher gesagt hat, ja, da wird ja gar nichts reif und das kannst du vergessen mit Weinbau.

00:21:40: mit Hinblick auf den Klimawandel, der ja aber auch in jedem Land, in jeder Region, sich anders bemerkbar macht, interessant werden.

00:21:50: Das heißt, das, was man so mitbekommt, der Norden boomt.

00:21:54: Es gab ja auch schon ganz, also das ist ja schon, ich glaube die Versuche mit Sylt, das ist ja schon ewig, ich glaube zwei acht oder zwei sechs, ich weiß nicht genau, also der Norden boomt.

00:22:02: Ich denke auch, dass der Norden boomt, insbesondere mit dem Anbau von Pilzwiderstandsfähigen Rebsorten.

00:22:07: Weil die natürlich A-weniger anfällig sind für den Echten und den falschen Mehltau.

00:22:10: Aber sie sind auch schneller reif.

00:22:13: Also die haben gar nicht so ein langes reife Fenster wie jetzt zum Beispiel die kommissionellen Rebsorten.

00:22:17: Das heißt, Pilzwiderstandsfähige Rebsorten und Norden, die geben sich so ein bisschen die Hand, gell?

00:22:22: So.

00:22:23: Was ich aber ganz ehrlich sagen muss, so viel hab ich noch nicht verkostet.

00:22:26: Dementsprechend.

00:22:28: Deswegen, äh, du?

00:22:30: Nee.

00:22:30: Ja.

00:22:31: Konstanze fragt vor ihrem nächsten Urlaub, vor ihrem nächsten Sommerurlaub, wie transportiere ich Wein im Auto, auch über Tage ohne Hitze Schaden?

00:22:41: Also, liebe, liebe Konstanze, es gibt keine Hilfe für dich.

00:22:49: Weil du musst halt irgendwie eine Kühlkette.

00:22:52: Ja.

00:22:54: Du

00:22:54: musst halt in jedem R&B ... R&B, du bist, musst du Hotel, musst du dann immer ... Kann ich hier einen Kühlschrank mal

00:22:59: benutzen?

00:23:00: Ja, genau.

00:23:00: Also Kofferraum, Innenraum, isolieren, eine Kühltasche mitschleppen oder ... Du hast es so, ja, oder einen Kühlschrank, die irgendwie einbauen lassen, Kühlakkus mitnehmen.

00:23:12: Wichtig ist, die Temperatur einfach möglichst konstant zu halten.

00:23:17: unter, eben unter, am besten, zwanzig Grad.

00:23:21: Das Auto nicht in der Hitze stehen lassen.

00:23:23: und ich sag mal so, wenn du jetzt irgendwo Wein einkaufen warst im Urlaub und ihr fahrt wieder zurück zu eurem Airbnb, zu eurer Ferienwohnung, dann die Weine auf jeden Fall aus dem Auto rausholen und nicht drinnen lassen.

00:23:34: Und ja, ansonsten kann ich denn helfen.

00:23:36: Also einfach Temperatursprünge vermeiden.

00:23:39: Q&A bei Cheers Q&A mit Lu.

00:23:41: Wenn ihr Fragen habt, schickt sie einfach an cheersatedica.de zum Beispiel oder postet sie hier gleich bei Spotify rein.

00:23:50: Instagram ist auch eine Möglichkeit, denn wir machen immer mal wieder Question & Answer folgen.

00:23:57: Eve hat eine Frage.

00:24:00: Ja, Frage ist das fast gar nicht, ist eine Aufforderung.

00:24:03: Kommt ne Piermont-Folge.

00:24:05: Haben wir noch gar nicht

00:24:05: gemacht.

00:24:06: Piermont?

00:24:06: Kann wir

00:24:07: noch gar nicht?

00:24:07: Uns gehen die Themen aber auch nicht aus, lieber Jonas.

00:24:09: Ja, machen

00:24:10: wir mal.

00:24:10: Aber Yves macht's richtig, also...

00:24:12: Aber dann schreibt uns doch mal bitte in die Kommentare, was ihr denn hören wollt zum Thema Piermont.

00:24:19: Gegenfrage.

00:24:19: Hier, jetzt kommt hier direkt ne Gegenfrage.

00:24:21: So, was wollt ihr denn wissen?

00:24:23: Was interessiert euch denn besonders, Barolo und Barberesco?

00:24:26: Oder ist es doch eher der Sophie Sante Asti?

00:24:30: Ich fasse noch mal kurz zusammen.

00:24:33: Wir hatten wirklich ein buntes Q&A Special mit vielen Fragen und Wünschen auch eurerseits.

00:24:38: Wie gesagt, die sind immer willkommen.

00:24:40: Schreibt einfach eine Mail, www.chiasededika.de oder bei Instagram.

00:24:45: oder eine Private Message oder direkt hier im Podcast.

00:24:49: Haxe in die Tasse.

00:24:51: Haxe in die Tasse.

00:24:52: Ich versuche

00:24:52: mal ein bisschen zusammenzufassen.

00:24:53: Ganz schnell.

00:24:54: Von teuren Weinflaschen und regionalem Food pairing bis zu Tannin.

00:24:59: und über Transporttipps haben wir gesprochen.

00:25:01: Wieder Konstanze.

00:25:02: Richtig.

00:25:02: Ihr habt gelernt, Rotling ist kein Rosé, KI gibt es definitiv schon in der Weinwirtschaft, unterstützt ihr das auch jetzt schon im Weinberg.

00:25:11: Franca Corta kann mit Champagner mithalten.

00:25:16: Und beim Kochen gilt, was du trinkst, kannst du auch verwenden.

00:25:21: Verkochen.

00:25:21: Verkochen.

00:25:23: Bist du so ein Merkspruch, noch irgendwie zu machen, ja?

00:25:25: Und spätlesen können abgestuft werden, wenn Winzerin das strategisch sinnvoll finden.

00:25:31: Das

00:25:31: ist schön formuliert von dir.

00:25:33: Wenn sie das strategisch sinnvoll finden, da haben wir doch die passende Antwort.

00:25:37: Ich laber mir hier einen ab.

00:25:38: Genau, wenn sie das strategisch sinnvoll finden, können sie das machen.

00:25:41: Können sie das machen, ganz legal.

00:25:43: Deuter Weinbau im Norden boomt mehr und mehr dank Klimawandel und PIVI-Sorten.

00:25:48: Yes.

00:25:48: Also Toni, feel free, wenn du die drei Hektar Land jetzt gekauft hast, fang an zu pflanzen.

00:25:53: Herr Haufusse dort.

00:25:55: Wir kommen vorbei.

00:25:56: Und jetzt haben wir noch unser ...

00:25:58: Weinlexikon.

00:26:00: Luz Weinlexikon.

00:26:02: Heute der Buchstabe weh wie Weißherbst.

00:26:06: Ja, ich dachte mir, ich nehm Weißherbst mit ins Programm auf, denn wir haben ja ... eben schon über Rotling und Rosé gesprochen und haben natürlich gelernt, dass Rotling kein Rosé ist.

00:26:15: Weißherbst ist aber ein Rosé und zwar die deutsche Bezeichnung für ein Roséwein, der aus nur einer Rebsorte gemacht wird.

00:26:23: Und diese Roséweine haben ja meistens immer so einen kurzen schalen Kontakt.

00:26:27: Deswegen auch Weißherbst.

00:26:32: Genau, und Klassiker sind so spätbekunder Weißherbst, portugieser Weißherbst.

00:26:37: Also ihr findet auf dem Etikett immer ... Die Rebsorte, also ihr wisst, hundert Prozent die und die Rebsorte und dann halt eben nochmal die Bezeichnung Weißherbst dazu.

00:26:46: und die wichtigsten Regionen für rötigude... Weißherbst, weißherbst, weißherbst, whatever, ist so Baden, Pfeilz und auf jeden Fall Wittenberg.

00:26:57: In der Pfeilz trinke ich immer super gerne Portugieser Weißherbst, ist so fruchtig und es macht einfach Bock bei trockenem Charakter.

00:27:03: Und Baden gibt's halt eben sehr, sehr viel Spätburgunder Weißherbst.

00:27:06: Und das sind wirklich coole Weine.

00:27:07: Und wir haben damals bei uns in der Gastronomie sehr viel Spätburgunder Weißherbst ausgeschenkt aus dem Makrierpferland.

00:27:15: Und sind die immer klar gekennzeichnet, weil sie dann eben so besonders sind und steht immer drauf Weißherbst?

00:27:19: Das ist immer die Rebsorte und dann halt eben den Begriff Weißherbst.

00:27:22: Also Portugieser Weißherbst, Spätburgunder Weißherbst und so und so und so.

00:27:25: Aber das sind eigentlich so die Top zwei Rebsorten eigentlich.

00:27:28: Pinot Noir, der Klassiker sozusagen.

00:27:31: Ganz, also eher so hell in der Farbe.

00:27:33: Aber ist auch so erdbeerig, himmierig, ne?

00:27:36: Eigentlich immer trocken.

00:27:37: Gibt nicht auch halb trockene Varianten, aber eigentlich immer trocken, eine gute Säurestruktur.

00:27:41: Und ist

00:27:41: dann eher so laxfarben oder wie?

00:27:44: Was ist das?

00:27:45: Ist das Lachsfarben?

00:27:46: Lachsfarben?

00:27:46: Ja, ja, ja.

00:27:48: Aber ich suche die ganze Zeit, mich zu erinnern, habe ich denn wissendlich schon mal ein Weißherbst

00:27:53: getrunken?

00:27:54: Oder sind das mal Kiwis?

00:27:55: Ich finde, ich mag das so bodenständig.

00:27:57: Das erinnert mich immer irgendwie an meine Kindheit.

00:28:02: Ehrlich gesagt, ist das etwas...

00:28:03: Also an meine Kindheit in der Gastronomie, weißt du, weil ich habe halt schon mit zwölf Wein ausgeschenkt.

00:28:08: Aber das ist Partywissen.

00:28:09: Das ist Partywissen.

00:28:10: Das ist Partywissen?

00:28:11: Ja, finde

00:28:11: ich Rosé.

00:28:12: Mit nur einer Rebsorte ist der Weißherbst.

00:28:15: Speichern.

00:28:16: Nicht wieder vergessen.

00:28:17: Dann noch dran denken, uns fünf Sterne zu gönnen.

00:28:20: Und was

00:28:20: ist der Schilcher?

00:28:21: Damit die Community bei Cheers wächst und wächst.

00:28:24: Ja,

00:28:25: und die Glocke aktivieren, ne?

00:28:26: Die Glocke aktivieren.

00:28:27: Damit wir hier weiter für euch so hier dumm bammeln dürfen.

00:28:31: Genau.

00:28:31: Und was, Schilcher?

00:28:32: Schücher.

00:28:33: Schücher ist ein Rosewein aus der Weststeuermark.

00:28:36: Und wenn auf dem Etikett Schücher steht, dann verbückt sich dahinter immer ein Rosewein.

00:28:42: Und zwar zu hundert Prozent aus der Rebsorte Blauer Wildbacher.

00:28:45: Hier

00:28:46: habt ihr zwei, zwei

00:28:47: zum Preis und eins heute bekommen.

00:28:49: Okay,

00:28:49: aber jetzt reicht's, weil zu viel wissen macht dumm.

00:28:51: Tschüss.

00:28:55: Tschüss, bis nächste Woche.

00:28:57: Geht euren Vorsätzen nach, ihr süßen Mäuse da draußen.

00:29:00: Ich kontrolliere

00:29:01: das.

00:29:01: Mir fehlt Tage noch Mutti.

00:29:03: Wie lange muss ich ihn noch?

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