Weinvokabular to go: Wie beschreibe ich Wein? CHEERS CLASSICS

Shownotes

Lou und Jonas nehmen sich gerade eine weihnachtliche Auszeit. Deswegen präsentieren wir Dir einen echten Cheers!-Klassiker, mit dem Du Dein Weinwissen auffrischen kannst!

Breitschultrig, schmelzig, animierend – wenn Lou Weine beschreibt, hagelt es viele Begriffe. Aber was bedeutet es eigentlich, wenn ein Wein Grip hat? Was macht einen Chablis linear? Und ab wann ist ein Wein kernig? In dieser Folge stellt Lou 19 Begriffe vor, mit denen Du Wein beschreiben kannst.

Wein der Woche: Via al Castello Valpolicella Ripasso DOC

Dieser High Performer aus dem norditalienischen Weinanbaugebiet Valpolicella schmeckt durch die besondere Herstellungsweise noch intensiver und fruchtbetonter als andere Rotweine! Ripasso ist bekannt für seine vielfältigen Aromen von roten Früchten, Vanille und schwarzem Pfeffer – ein echtes Glanzstück italienischen Weins also! Klasse zu Pasta, Pizza oder anderen Fleischgerichten.

Weinlexikon: M wie Mundgefühl

Das Mundgefühl beschreibt, wie sich ein Wein auf der Zunge und am Gaumen anfühlt – also nicht nur, was wir schmecken, sondern auch, wie sich die Textur des Weins im Mund verhält.

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00:00:00: Hast du schon den Spur für der Westerkeit gestellt?

00:00:02: Bei Kong halt, ne?

00:00:04: Sehr gut, die Vorbereitungen laufen neu, ja und so.

00:00:07: Meinen

00:00:09: bei Kong wird im Winter immer umfunktioniert zu einem großen Getränkemarkt.

00:00:13: Ja.

00:00:13: Aber inzwischen auch, übrigens, ich hab mir bei dem großen schwedischen Möbelhersteller in Regal gekauft, für Äpfel, Orangen und so, im Winter kann man das Bestens lagern.

00:00:22: Ich bin top vorbereitet mit anderen Worten.

00:00:24: Top vorbereitet für den Jahreswechsel.

00:00:26: Wie ist dein Motto für zwanzig, sechsundzwanzig?

00:00:28: Ganz einfach, zwei Worte glücklich sein.

00:00:30: Ja, und wir machen euch heute auch hoffentlich glücklich den Tisch.

00:00:33: Wir haben noch mal eine Folge aus dem Archiv gekramt, die bei euch dieses Jahr besonders gut performt hat, die richtig gut angekommen ist.

00:00:40: Und zwar geht es um Weinvokabular.

00:00:42: und es geht nicht um irgendein Weinvokabular, sondern um mein Weinvokabular.

00:00:47: Ja, ich sag nur, bereits schuldrig, verspielt, Grip.

00:00:51: Der ganz besondere Zug, das ist Lou.

00:00:54: Das heißt, wenn ihr pünktlich zum Jahresende, zu Silvester oder zwischen den Tagen, da wird ja manchmal auch noch ein bisschen Vino getrunken, also zumindest ist es bei mir, mit richtig gutem Weinvokabular und Weinbeschreibung flexen wollt, dann wünsche ich euch jetzt ganz viel Spaß mit der Folge.

00:01:11: Apropos neues Jahr, ihr könnt die Folge natürlich auch im Fitnessstudio hören, das ist kein Problem.

00:01:15: Selbstverständlich natürlich.

00:01:17: Ja,

00:01:17: Happy New Year an dieser Stelle oder guten Rutsch, wo immer ihr auch seid und wo immer ihr auch hört.

00:01:22: Wir hören uns dann mit einer frischen Folge am fünften Januar wieder.

00:01:25: Wir wünschen euch einen richtig gesunden Start in das neue Jahr und wir freuen uns auf viele weitere schöne Folgen.

00:01:32: In zwanzig sechsundzwanzig.

00:01:34: Rutscht gut.

00:01:36: Guck mal, das ist ein Full Service-Agentur hier heute.

00:01:38: Mach dir dein Glas schon

00:01:39: ready.

00:01:42: Wäre das der andere Job gewesen?

00:01:44: Eine Full Service Agentur, lose Full Service Agentur, oder würde ich das anätzen?

00:01:49: Für andere Menschen alles zu erledigen?

00:01:50: Nein.

00:01:51: Ja, aber

00:01:51: du bist ein Private Butler.

00:01:53: Wie geil, muss das sein?

00:01:54: Aber beim richtigen Klientel ist das

00:01:56: geil.

00:01:57: Das ist für mich so Mäuschen.

00:01:59: Ich bin ja gerne Mäuschen.

00:02:00: Und dann, wenn du die ganzen Insights hörst und so.

00:02:03: Also, ich glaub, das könnte schon so Private-Battlast-Style.

00:02:08: Aber es kommt doch immer drauf an, wem du dazu battlast, weil das kann auch sehr erniedrigen sein, oder?

00:02:12: Ja, eben.

00:02:13: Deswegen sag ich ja, es kommt drauf an für wen, aber ich glaub, wenn du einen richtigen Haushalt gefunden hast, spannend, spannend.

00:02:33: Lena aus Hamburg schreibt, Leute, euer Podcast ist mega unterhaltsam und lehrreich.

00:02:39: Dann kann man schon mal den Punkt setzen, brauchen wir nicht weiterlesen.

00:02:42: Besten Dank, Lena.

00:02:43: Aber sagt mal, gibt's eigentlich so was wie ein Weinübersetzer.

00:02:47: Das ist mal eine gute Idee, ein Weinübersetzer.

00:02:49: Sie schreibt, ich höre bei euch immer wieder Wörter wie mineralisch, strukturiert, vielschichtig und fraglich.

00:02:55: Also

00:02:55: mineralisch kann sie bei mir noch nie gehört.

00:02:57: Pass auf, wie schmeckt das jetzt wirklich?

00:02:59: Könnt ihr mir ein bisschen Nachhilfe geben?

00:03:02: Können wir.

00:03:03: Köln war.

00:03:03: In der heutigen Frage.

00:03:04: Hab ich das nicht ... Match das nicht?

00:03:07: Das matcht!

00:03:09: Wir brauchen erst mal ein Probierschluck.

00:03:10: Der Wein der Woche.

00:03:12: Wir haben den Via Al Castello Vipolicella Ripasso im Glas aus Zwanzig ein und Zwanzig.

00:03:22: Was hört sich italienisch an?

00:03:23: Ja, wir sind auch in Italien.

00:03:26: Waldpolicella ist in dem Fall die Herkunftsregion, liegt nördlich von Verona und Repasso ist das Herstellungsverfahren.

00:03:34: Und ganz typisch für Waldpolicella Repasso ist so der Geruch nach Jahr.

00:03:41: Nach Kirschen würde ich sagen, und zwar ziemlich viel, wie so ein Gläschen.

00:03:48: Ah, kennst du das, wenn du so ein Gläschen, so ein Glas Sauerkirchen hast, ein Schattenmorel, in dem du das aufdrehst, und dann schwimmen die im Saft, so riecht das.

00:03:55: Und wir haben auch so ein bisschen Zimt, finde ich.

00:03:58: Ein bisschen Schokolade, so ein bisschen Milchschokolade.

00:04:02: Vielleicht auch so ein bisschen grüner Pfefferkorn.

00:04:04: Das wollte ich gerade sagen.

00:04:06: Das ist leicht pfeffrig.

00:04:07: Das

00:04:07: Pfeffrig ist halt das, ja.

00:04:09: Vielleicht auch so diese eingelegte grüne Pfeffer.

00:04:13: Mhm.

00:04:13: Und auch so was leicht mandeliges, ne?

00:04:16: Ja.

00:04:17: Das ist so eine sehr coole Begleitung.

00:04:18: Das ist

00:04:18: ganz wohlwollend.

00:04:19: Zu Burger

00:04:20: oder so, genau.

00:04:21: Zu

00:04:21: Burger, könnte es gut passen.

00:04:23: Ich

00:04:23: krieg schon wieder Hunger.

00:04:26: Gute saure Struktur.

00:04:27: Na dann.

00:04:28: Cheers.

00:04:29: Cheers.

00:04:30: An dieser Stelle bienvenido, oder bienvenue, da welcome, oder wie sagt man, bonjourno, oder?

00:04:35: Bonjourno.

00:04:36: Bonjourno.

00:04:38: Neue Folge von Cheers, der Weimpodcast mit Lou.

00:04:40: Und es geht ... Um Worte heute, kann man sagen.

00:04:44: Aber es geht nicht um irgendwelche Worte.

00:04:46: Es geht um Begriffe, mit denen du, Lu, Wein beschreibst.

00:04:52: Ich liebe deine Adjektive, mit denen du spielst, weil ich finde immer wieder, du vermenschlichst Wein so wunderbar.

00:04:58: Also manchmal habe ich das Gefühl, der Wein ist nicht vor mir in meinem Glas, sondern er liegt in meinem Arm.

00:05:04: Jona.

00:05:05: Na,

00:05:05: ist wirklich so.

00:05:06: Ist es tatsächlich

00:05:07: so?

00:05:07: Werde ich so rot wieder, weil Pulitzer leid.

00:05:10: Du stellst heute neunzehn Begriffe vor?

00:05:12: Ja, neunzehn.

00:05:12: Keine zwanzig.

00:05:13: Nein, es sind

00:05:14: neunzehn.

00:05:14: Warum?

00:05:15: Weil Lu einfach anders ist.

00:05:16: So ist es, genau.

00:05:17: Ja, ich

00:05:17: hab mich irgendwie auf diese Folge vorbereitet.

00:05:19: und kennst du das, wenn man dich so selber reflektieren muss, so jetzt in dem Fall, okay, welche Wörter benutze ich denn?

00:05:25: Und ich bin irgendwie nur auf neunzehn gekommen.

00:05:27: Also auch nicht.

00:05:28: Aber vielleicht fehlt dir während der Aufnahme noch ein

00:05:30: anderer anderen.

00:05:31: Ich denke nach, wir fangen an mit dem Ersten.

00:05:32: Ja, äh, Breitschuldrig.

00:05:34: Ach ja, das sagst du sehr oft.

00:05:35: Äh, Breitschuldrig, was würdest du denn darunter verstehen?

00:05:39: Na ja, Breitsch-Holtrich, würde ich sagen, ist etwas, was voll, voll da steht.

00:05:44: Wie so ein Schwimmer vor dir, wo du einfach, wie eine Wand.

00:05:47: Ja, genau, wie so ein Schwimmerkreuz.

00:05:49: Also, das ist so ein Wein mit, ja, würde ich schon sagen, mit etwas mehr Körper, Fülle und Struktur.

00:05:55: Das ist so ein Wein, der steht fest im Glas, hat oft auch höhere Alkoholwerte und so eine sehr dichte Aromatik.

00:06:02: Und das kann halt eben sehr typisch sein für kräftige Rotweine wie Amarone.

00:06:07: oder im zum Beispiel holzausgebauter Chardonnay.

00:06:10: Also das sind wirklich so.

00:06:11: Schwimmerkreuz könnte, dass du wirklich assoziieren.

00:06:13: Sehr gutes Beispiel Jonas.

00:06:15: Ich frage dich jetzt immer, was du da runter verstehst.

00:06:17: Und dann beantwort ich das.

00:06:20: Das Gegenteil von Breitschultrich?

00:06:22: Leichtfüßig.

00:06:23: Ja, oder so.

00:06:24: Leichtfüßig, tänzelt.

00:06:26: Genau, also das Gegenteil von Breitschultrich, das Gegenteil vom Schwimmerkreuz.

00:06:30: Hier sind wir eher so bei der prima Ballerina, die so rumtänzelt.

00:06:34: Also das ist ein eleganter, das ist ein schlanker Wein.

00:06:37: Eher

00:06:37: weiß Wein?

00:06:39: nicht sein, aber es ist so ein eleganter Schlanker.

00:06:42: Weißwein oder Rotwein oder Rosewein, der mit so einer Leichtigkeit über die Zunge oder auch Tanzfläche gleitet.

00:06:49: Und genau, ist typisch für frische Weißweine, für zarte Rot, aber halt eben auch Roseweine.

00:06:56: Und ja, also ich mag das immer sehr gerne so zu beschreiben, weil man sich da früher hätte ich auch noch gesagt, vielleicht voll Musik, aber ich weiß nicht, ob man das heute noch sagen darf.

00:07:04: Das wäre dann bei breit voll.

00:07:06: Nein, nein, wir bleiben bei breit schuldrig.

00:07:08: sind Schwimmer im Auge und bei dem anderen eine prima Ballerina, würde ich sagen.

00:07:12: Eine leichtfüßige ...

00:07:14: Ja, prima Ballerina.

00:07:15: Prima Ballerina.

00:07:17: Und dann sagst du ganz oft Grip.

00:07:19: Das ist ein Wein mit Grip.

00:07:20: Grip, also so, das richtige, diese richtigen Winterreifen.

00:07:25: So mit Profil.

00:07:25: Die

00:07:26: richtigen auf der Straße.

00:07:27: Die

00:07:27: nicht rutschen können.

00:07:29: Die nicht so eine Rutschgefahr birgen, also ein Wein mit spürbarer Struktur, der sich so am Gaumen halt eben auch festhält.

00:07:37: Das kann zum Beispiel passieren durch eine knackige Säurestruktur, durch ein markantes Gerbstoff geröst oder zum Beispiel auch so eine gewisse Salzigkeit, weil das bleibt wirklich so an der Zunge haften, aber auf eine sehr positive, also im besten Fall positive Art und Weise.

00:07:51: und ja, das sorgt da einfach auch ein bisschen für Spannung im Wein und das hat man zum Beispiel von gehaltvollen Rieslingen.

00:08:00: Oder so sehr taninbetont, aber auch gleichermaßen elegante Nebiolos.

00:08:05: Also das ist so, was ich meine mit Grip.

00:08:08: Er liegt auf der Straße.

00:08:09: Wir merken uns einfach einen satten Sportwagen mit ordentlich Grip, damit man nicht schleudert.

00:08:18: Schmelzig ist auch noch ein Begriff, den du oft.

00:08:20: Schmelzig, ja das sind so weiche... eine Weine mit so einer fast cremigen Textur, die sich sehr angenehm im Mund verhalten.

00:08:31: Das ist oft, das ich erinnere mich, das sind oft Weißweine, die du so beschreibst.

00:08:36: Ich erinnere mich, ich glaube, wir hatten mal so ein Schadoni, das du davon auch gesprochen und dann hat

00:08:39: er sich so... Ja, so ein gewisser Schmelz.

00:08:41: Manchmal ist das ja auch sehr krass, ne?

00:08:43: Ja, aber so im besten Fall ist es so wie... Wie kann ich das dann besser kennen?

00:08:49: Wenn du zum Beispiel einen Mürbeteig hast und hast keine Butter drin, dann schmeckt das trocken und boh.

00:08:52: Und wenn dann die Butter zu dem Mehl kommt und zu dem Ei, wenn du so einen ganz, ganz klassischen, simplen Mürbeteig machst, dann sorgt die Butter halt einfach für diesen gewissen Schmelz, für dieses angenehme, dieses Feeling im Mund.

00:09:04: Ich versuche noch so... Ich glaube, auch wenn du so ein Schoko-Riegel ist manchmal,

00:09:09: oder?

00:09:09: Ja, genau, auch.

00:09:10: Und so ein

00:09:11: Karamell manchmal rausfließen, hast du das auch so wie die Zunge laufen?

00:09:14: Das

00:09:14: schmelzt, das kann, also sollte im besten Fall natürlich super angenehm sein.

00:09:19: Das hat man oft bei sehr gehaltvollen Weißweinen, die zum Beispiel im großen Holz ausgebaut wurden, wie zum Beispiel ein Messsohn, Pülinie Moraché, so Sachen.

00:09:29: Das

00:09:29: wollte ich nämlich sagen.

00:09:30: Ich weiß gar nicht mehr, was das an Weihnachten war, aber da hab ich genauso einen Wein getrunken.

00:09:34: Und der hat sich deswegen viel mit Schoko-Riegel ein.

00:09:37: Der hat sich wirklich wie so ein Karamell um eine Zunge geliebt, aber angenehm.

00:09:41: Kann

00:09:41: zum Beispiel auch sein, weil du grade sagst Schoko, wenn du zum Beispiel auch so einen kräftigeren Malbeccas aus Argentinien oder vielleicht auch aus Frankreich, da hast du auch auf diese schokoladige Komponente.

00:09:52: Und das sorgt einfach für so ein sehr wohliges Mundgefühl.

00:09:56: Dann erinnere ich mich... Sagst du ganz oft, das ist ein druckvoller Wein.

00:10:00: Ja, das sind so energiegeladene Wein.

00:10:02: Also so wirklich so Hochspannungsmasten.

00:10:05: Die haben einfach Bums auf dem Kessel.

00:10:09: Da hast du so Intensität und Power.

00:10:11: Und diese Intensität und Power zieht dich in so einen Sog rein.

00:10:16: Und das sind Weine, die dann auch sehr lange präsent sind.

00:10:21: Ja, einfach eine ganz, ganz tolle Energie haben.

00:10:25: Das findest du zum Beispiel bei Weinen von der nördlichen Rhon, also wenn du so einen hundertprozentigen Syrah hast oder einen kräftigen Bordeauxwein.

00:10:32: Also das macht, das nimmt dich so voll ein.

00:10:35: Was visualisieren wir da?

00:10:36: Das ist dann eher ein Boxer, wäre wahrscheinlich falsch, aber vielleicht so ein Fighter.

00:10:39: Also einfach wie so ein Kampfsport, der so

00:10:42: boom!

00:10:42: Ja, genau, der ist so richtig krönt, Energie geladen, voll auf die

00:10:46: Fa, fa.

00:10:47: Du weißt, ne?

00:10:48: Und also, das hat so richtig, finde, wenn ein Wein Druck hat, dann findet man das immer sehr stark am Gaumen, und zwar punktuell in der Mitte.

00:10:58: Was ich spannend finde, du unterscheidest dann auch noch, zum Beispiel, wir haben ja vorhin über leichtfüßig gesprochen, die prima Ballerina, unterscheidest du noch und nutzt auch ganz oft, dass es so verspielt.

00:11:08: Das ist aber dann anders als leichtfüßig, ne?

00:11:10: Ja.

00:11:10: Also, man hat, finde ich, bei verspielten Wein ... findet man oft so in diesem leichten Weißweinbereich.

00:11:18: Man findet es vor allen Dingen auch bei so Bokettrebsorten, die einfach eine verspielte, leichtere, vielleicht auch eine nicht so ernstnehmende Aromatik haben.

00:11:29: Man hat vielleicht mal ein bisschen was Blumigeres, ein bisschen was Exotischeres.

00:11:33: Und die tänzeln so am Gaumen.

00:11:35: Die ticken

00:11:35: nicht so an, ne?

00:11:36: Ja, und die haben so eine lebendige, säure, fruchtige Aromen.

00:11:39: Und wie gesagt, tänzeln so am Gaumen.

00:11:41: Und findet man, wie gesagt, der ist auch bei Bokettrebsorten.

00:11:43: Und das sind so ... wie diese Beschreibung vermuten lässt, verspielt.

00:11:48: Es sind so Weine, finde ich, die kann man so schön nebenbei auch trinken.

00:11:55: Mir fällt grad nichts mehr ein.

00:11:56: Was hast du noch für einen Begriff?

00:11:58: Seidig.

00:12:00: Ja.

00:12:00: Also, bei Seidig, das ist eigentlich fast logisch, oder?

00:12:03: Jeder hat schon mal Seide in der Hand gehabt.

00:12:05: Das sind einfach Weine, die gleiten so, sind extrem fein, geschmeidig auch.

00:12:12: Also sanft ist eigentlich das perfekte Wort.

00:12:14: Eher so Rotweine, glaub ich, meinst du damit, ne?

00:12:16: Ja,

00:12:17: also zum Beispiel so sehr elegante Pinot Noirs, Spätbockhunder.

00:12:22: Da hat man das sehr, sehr oft.

00:12:23: Also es ist wirklich ein sehr seidiges, angenehmes Mundgefühl.

00:12:27: Also es ist nicht so was Kräftiges, was sich dann als Beispiel um deine Zunge legt, sondern eher so etwas, was so ganz leicht...

00:12:36: Ja, ein Kashmir-Schal.

00:12:37: ...was aber auch wieder verschwindet dann.

00:12:39: Ja.

00:12:40: Verstehe.

00:12:40: So cashmischal.

00:12:42: Kennst du dieses Gefühl, wenn du so ein Schal hast, du legst dir, also so ein cashmischal, die legst du dir um und denkst, du hast zwar ein Schal an, aber irgendwie passiert da auch nichts.

00:12:49: Also von der, also der ist so präsent und trotzdem nicht da.

00:12:53: Wärmt, aber ist nicht da.

00:12:56: Dann sagst du ganz oft ein Wein mit Finesse.

00:12:59: Ein Wein mit Finesse.

00:13:00: Finesse, Finesse finde ich, hat ein Wein, wenn er... eine sehr komplexe Aromatik hat und sich einfach mit jedem Schluck weiterentwickelt.

00:13:11: Es sind so Weine, wo die Entwicklung auch super spannend verfolgen kann.

00:13:16: Du schenkst dir kein Glas ein und der Wein ist sofort präsent, sondern du schenkst dir ein Glas Wein ein und gibst den Rest in die Karaffe.

00:13:25: Mit jedem Schluck wird der besser und vielschichtiger.

00:13:29: und das sind so für mich Weine, die ... Ja, einfach Finesse haben und auch Charakter haben und das findet man zum Beispiel bei großen Bogundan oder auch gereiften Rieslingen.

00:13:39: Also so Vielseitigkeit quasi.

00:13:41: Ja, schon so ein bisschen.

00:13:42: Merken wir uns einfach an Vielseitigkeitsreiterin.

00:13:46: Und ganz oft sagst du, das ist was Rustikales.

00:13:48: Ja,

00:13:49: da ist so was Bushikosis, ne?

00:13:50: Bushikosis.

00:13:51: Rustikal.

00:13:51: Es ist einfach, ja, Rustikal sind so für mich Weine.

00:13:54: Das sind für mich so Brot- und Butterweiner.

00:13:56: Die haben eine kräftige Tanninstruktur.

00:13:59: Oft auch erdige Noten, generell eine kantige Struktur, kann man schon fast sagen.

00:14:04: Und das findet man zum Beispiel bei so Tisch, bei so ... Ja, so Brot und Butterwein, so Tischweine wie zum Beispiel so ein Chianti.

00:14:11: Da muss man nicht viel drüber nachdenken.

00:14:12: Der ist präsent im Glas.

00:14:14: Den kannst du jetzt trinken.

00:14:15: Also rustikal ist hier nicht negativ gemeint, sondern rustikale Weine.

00:14:18: Die passen auch zu einer Vielzahl von Gerichten, weil sie eben Brot und Butterweine sind.

00:14:23: Ob das eine einfache Lasagne ist, also Lasagne ist etwas Großartiges, wenn das gut gemacht ist.

00:14:27: Aber es ist ja doch eher so dieses gesellschaftliche Essen, lange Tafel reingestellt.

00:14:33: Und dazu brauchen wir einfach einen Wein, der funktioniert, der auch da mithalten kann.

00:14:37: Beispielsweise zu der Tomaten, so zum Käse von der Lasagne.

00:14:41: Oder es kann auch eine richtig gute Jause sein.

00:14:43: Und dazu passen, finde ich einfach super gut, diese rustikalen Weine.

00:14:47: Dann Begriff, der sich eigentlich selbst erklärt, saftig.

00:14:51: Ja, saftig finde ich ja was ganz, ganz Tolles bei Weinen.

00:14:53: Also wenn ein Wein saftig ist, dann ist das auch so ein Durstlöscher, weißt du?

00:14:58: Also ich finde so eine Saftigkeit bei einem Wein, die geht auch oft einher wieder mit so einer ... Spannung.

00:15:05: und wenn dann noch so ein bisschen Druck am Gaumen ist und so, dann hast du einfach ein Wein, wo ich unter Garantie sagen kann, die Flasche wird leer.

00:15:13: Ich finde, saftig ist immer so ein Kompliment, wenn du so eine volle Frucht hast, eine gute Säurestruktur, also wirklich so eine lebendige Säurestruktur und sich dadurch einfach super angenehm trinken lässt.

00:15:25: Also man hat einfach bei saftigen Wein oft einfach gigantischen Trinkfluss.

00:15:28: Also auf jeden Fall positiv aufgeladen.

00:15:30: Da bin ich nicht

00:15:30: süß, ne?

00:15:31: Ja, ich verstehe schon.

00:15:31: Also einfach so, boah, nice.

00:15:33: Und es ist positiv aufgeladen, weil in der jüngeren Sprache wird das Wort ja inzwischen auch sehr benutzt.

00:15:38: Ey, saftig digga.

00:15:39: Das ist richtig saftig.

00:15:41: Und das bedeutet so, ey, das bedeutet einfach so, das ist richtig geil.

00:15:43: Das

00:15:44: ist richtig am Triefe.

00:15:45: Genau, richtig saftig,

00:15:46: richtig geil.

00:15:47: Also, ähm, genau.

00:15:49: Fruchtbeton sagst du, lebendige Säure kann man gut trinken und Flasche wird leer.

00:15:54: Okay.

00:15:55: Trinklos.

00:15:56: Straf.

00:15:57: Straf, ja, ist eigentlich auch fast Selbsterklärenes.

00:16:00: Es ist ein Wein oft mit einer wirklich ausgeprägten Säurestruktur, oft auch mit einem heftigen Gerbstoff geröst.

00:16:07: Das kann positiv sein, das kann aber vielleicht auch ein bisschen negativ sein.

00:16:10: Also Straf ist... Ja, Straf ist... Auch im Jugendlichen Stadion kann man das ganz gut sagen.

00:16:17: Bei Wein, die normalerweise einfach noch ein bisschen Reife benötigen würden, zum Beispiel, oh, da ist ein Bordöche.

00:16:22: Dann kann man jetzt schon gut trinken, aber der hat noch ordentlich Zuch.

00:16:26: Der ist ordentlich straff.

00:16:27: Da sind wir schon beim nächsten Begriff.

00:16:29: Ordentlich Zuch.

00:16:30: Ja.

00:16:31: Wein mit Dynamik, der zieht den Gaumen einfach.

00:16:35: Man hat einen richtig krassen Nachhalt, man hat Spannung.

00:16:38: Und ja, das stimmt schon.

00:16:40: Straff und Zug kann man oft auch in einem Kontext ...

00:16:44: Ja klar, ist ja nicht wabbelig, sondern ist einfach, genau.

00:16:49: Twister, wie heißt das immer?

00:16:50: Was?

00:16:50: Da, wo man sich mit den Beinen reinzieht.

00:16:52: Ja, das

00:16:52: hieß Twister.

00:16:53: Genau, dieses

00:16:54: Gummitwurst.

00:16:55: Das kann man ganz gut auf den Wein dann auch polizieren.

00:16:59: Das ist ein Lineara-Wein.

00:17:02: Gradlinig und präzise.

00:17:05: Keine übermäßige Frucht, keine übermäßige Fülle.

00:17:08: Der zieht sich stringent durch, das sind so puristische... Weine, wie zum Beispiel ein Schaden aus dem Schablis.

00:17:16: Auch auf den Ausbau bezogen, ist es dann nicht so viel Schnörkel, sondern einfach, hat eine klare Linie?

00:17:22: Ja,

00:17:22: klare Linie, klare Linie, also da weißt du genau, was der hess und da zieht, also da hast du nicht so links und rechts aus.

00:17:29: Wie heißt das?

00:17:29: Ausschweife oder was?

00:17:31: Da zieht sich Linie durch, da weißt du genau, woran du bist.

00:17:33: Was hast du für Beispiele eben genannt?

00:17:35: Du hast gesagt Schablier.

00:17:36: Zum Beispiel so ein Schablier, so ein Schablier, ne?

00:17:38: Das sind zitrische, salzige Weine.

00:17:41: Da hast du eigentlich richtig hergeleitet.

00:17:44: Schablier haben wir normalerweise bis jetzt auf dem Grand-Crew-Bereich.

00:17:46: Haben wir wenig Holzeinsatz, wenig Feinhilfe-Lager.

00:17:50: Da sind Weine, die sind voll auf die zwölf und mit Anlauf halt einfach.

00:17:54: Ja.

00:17:55: Das ist was Sattes, sagst du manchmal

00:17:56: auch.

00:17:57: Voluminös, reichhaltig, nicht zu schwer, wenn man satt allerdings jetzt in einer beurteilung negativ, also für eine, sag ich jetzt mal.

00:18:09: Ja, nicht negative Bewertung, klingt so hart.

00:18:13: Wenn ich jetzt ein Wein habe, der hat wirklich viel Extrakt, der hat so volle Konzentration, hat zum Beispiel wenig Säurestruktur.

00:18:22: Und ich dann sage, puh, der Wein macht satt, der Wein ist so völlig gesättigt, dann kann das auch negativ sein, kann aber auch natürlich positiv sein, wenn ich jetzt damit beschreiben möchte, dass ein Wein so am Ende, also jetzt gut zu trinken, länger würde ich ihn aber nicht lagern, also jetzt satt ist in einer guten Verfassung.

00:18:40: Also das heißt, auf der einen Seite hat er, wie du sagst, er hat Substanz, aber er hat, dennoch ist er, am Ende ist Harmonie, Happy End.

00:18:48: Ja,

00:18:49: also gibt es ja auch richtig, ja.

00:18:51: Schamant.

00:18:52: Schamant, schamant.

00:18:54: Zugänglich, harmonisch, kann auch, kann auch hier, wenn man zum Beispiel sagt, so, so, so, so, so klassischen Grauburgunder Trinker, wenn du dann so sagst, ja, wenn die dann so ein Wein präsentieren und... Und dann stellen sie dir halt so irgendwie so einen x-beliebigen Graubog oder hin und sagst du, ja, ist charmant.

00:19:12: Also es kann auch leicht sarkastisch gemeint sein, je nachdem, weil das sind natürlich so Weine, die Ecken nicht an.

00:19:19: Das sind so Everybody-Starlingweine, da muss man überhaupt nicht drüber nachdenken.

00:19:24: Und ja, es ist so unkomplizierter Genuss wiederum auf der positiven Seite.

00:19:28: Also unkompliziert, perfekt für Einsteigerinnen.

00:19:30: Also

00:19:30: ja,

00:19:31: kann man sowohl so auslegen als auch so auslegen.

00:19:34: Also wie das Wort schon sagt, es ist charmant, es ist zugänglich, es ist harmonisch, es ist unkompliziert.

00:19:39: Aber wie gesagt, je nachdem, in welchem Kontext du solche Weine probierst, kann man natürlich auch mit dem Augen zwingen, kann sagen, ja, ist halt charmant, ne?

00:19:47: Eckt halt nicht an.

00:19:48: Der weiß halt, was er, ein Grauburgunder wäre charmant.

00:19:51: Richtig, zum Beispiel.

00:19:52: Oder Pino Grigio, ja, ist charmant.

00:19:54: Macht halt keine Mucken so.

00:19:56: Bei unserer Hochzeit gibt's halt das, ne?

00:19:57: Ist immer ein Grauburgunder, damit jeder einen

00:19:59: charmanten

00:20:00: Wein mittrinkt.

00:20:01: So ein

00:20:01: Rosé-Cremoch, der ist auch charmant, ne?

00:20:02: Das sehe

00:20:03: ich schon.

00:20:04: Ja.

00:20:05: Aber es ist ja wichtig bei den Vokabeln, dass sie wirklich treffen sind.

00:20:09: Weil, dass die Leute gleich wissen, wovon du sprichst, oder?

00:20:13: Ja.

00:20:13: Zum Beispiel Wild.

00:20:15: Also, das ist ein wildes Gewächs.

00:20:17: Das ist ein wilder Wein.

00:20:18: Das ist ein wildes Gerät.

00:20:19: Da musst du dann schon mal, musst du nochmal tief Luft holen und dann nochmal reinschnuppern.

00:20:24: Das ist einfach ein Wein.

00:20:25: Richtig mit Kanten.

00:20:26: Das ist ungezähmt.

00:20:28: Ja, hat man auch oft bei so, bei so, ich möchte jetzt keine Schuppler da aufmachen.

00:20:34: Man hat oft diesen wilden, ungezähmten Charakter, hat man sehr, sehr oft bei so ungeschliffenen Naturweinen oder Orangeschweinen.

00:20:42: Das mein ich mit wild.

00:20:43: Du ist ein bisschen ungestülm, du.

00:20:44: Da heißt sich das schlecht, das ist halt nur, da ist ein bisschen ungeschliffener.

00:20:47: Ein ungeschliffener Rodiamant.

00:20:49: Ja,

00:20:49: wäre also eigentlich das Gegenteil von Charmant logischerweise in dem Falle.

00:20:53: Charmant ist so everybody's darling und

00:20:55: wild.

00:20:57: Aber nicht schlecht.

00:20:58: Also einer, der vielleicht Grenzen überschreitet, öfter mal, aber dennoch dann am Ende gefällt, oder?

00:21:04: Genau.

00:21:05: Wild gefällt ja auch manchmal.

00:21:06: Wild.

00:21:07: Eine kleine wilde Mixkette.

00:21:11: Animierend.

00:21:13: Ja, das ist so ein Wein, der direkt los auf den nächsten Schluck macht, beleben, frisch, trinflos, gebeben.

00:21:19: Lass laufen, Baby.

00:21:19: Ja,

00:21:20: das macht einfach... Das hast du halt auch ganz, ganz oft bei Champagner oder bei Franca Corta oder bei richtig gutem Sekt aus Deutschland, der immer der traditionellen Flaschengehung hergestellt wird.

00:21:29: Ich finde animierend, das hat man ganz, ganz oft, wenn man halt einfach Schaumweinen beschreibt, weil Schaumweine natürlich einfach den Appetit anregt, das macht Lust auf nächste Glas, das läutet zu den Abend ein, das bringt alle ja zum Sprudeln zum... in Animation.

00:21:44: Du, viele lachen ja immer über dieses Weinvokabular, weil das natürlich sich auch manchmal ein bisschen komisch anhört, wenn sich so zwei Weintrinker dann so unterhalten, so, ah, hier.

00:21:52: Der ist aber kernig, wo wir beim nächsten Begriff sind.

00:21:55: Der ist aber ein kerniger Wein.

00:21:57: Aber man muss doch solche Vokabeln nutzen, weil man sonst doch gar nicht eine gemeinsame Beschreibung und der Ebene findet, oder?

00:22:04: Also,

00:22:04: ich finde, kernig ist auch schon fast so aggressiv mit rustikal.

00:22:09: Ist einfach ein anderer Begriff.

00:22:10: Kernig, rustikal, auch hier eine robuste Struktur.

00:22:13: Mit Ecken?

00:22:14: Ja, ich würde sagen, verhältnismäßig wenig Frucht, hat einfach Ecken und Kanten, aber halt einfach viel Charakter.

00:22:24: Ich fasse noch mal zusammen, indem ich einfach all die Vokabeln noch mal nenne, die wir heute besprochen haben.

00:22:29: Bereitschuldrig, leichtfüßig, grip, schmelzig, druckvoll, verspielt, seidig, finess oder finessenreich, rustikal, saftig, strafferwein, ein Wein mit Zug, linear.

00:22:43: Das ist ein satter Wein, charmanter Wein, erst wild, animierend, bissig, kernig.

00:22:50: Passt, oder?

00:22:50: Ja.

00:22:51: Heute passt natürlich auch unser Wein-ABC.

00:22:54: Los, Wein-Lexikon.

00:22:56: Wir nehmen heute M wie

00:22:58: Mundgefühl.

00:22:59: Mundgefühl, ich hab das ja eben schon ein paar Mal erwähnt.

00:23:02: Absolut.

00:23:02: Das Mundgefühl, das beschreibt einfach, wie sich ein Wein auf der Zunge und am Gaumen anfühlt.

00:23:07: Also nicht nur, was wir schmecken, sondern auch, wie sich die Textur des Weins im Mund verhält.

00:23:13: Also, wir haben es ja gerade schon mal kurz angesprochen, seidig oder cremig, straff oder ... kantig, bissig, saftig oder lebendig, druckvoll und kraftvoll.

00:23:23: Also alle diese Begriffe, die wir gerade im Grunde genommen erläutert haben, nehmen weniger Bezug auf die direkte Aromatik eines Weins, sondern viel mehr darauf, wie sich der Wein in der Summe präsentiert.

00:23:37: Und klar, ich beschreibe manchmal so ein bisschen wilde, auch so Kim Kardashian-Style oder was auch in your face oder so Sachen.

00:23:46: Stimmt.

00:23:47: Im Grunde muss man das gar nicht so verkomplizieren, weil wenn du zum Beispiel die Charaktereigenschaften eines guten Freundes beschreibst, dann benutzt du ja auch solche Wörter.

00:23:54: Und das kann man auch immer richtig, richtig gut auf Wein projizieren.

00:23:57: Und die Weinsprache ist ja im Laufen im Wandel und es gibt halt noch mal als kleiner Reminder kein festgesetztes Weinvokabular, wenn du den Master auf Wine machst, wenn du das WSI-Tea machst, wenn du ... Die Ausbildungssysteme, die ihr macht, jeder Ausbildungsberuf verlangt nach einem eigenen Vokabular.

00:24:15: Das muss man halt einfach stupide auswendig lernen und vor allen Dingen auch lernen, wann ich welche Begriffe am besten verwende.

00:24:22: Aber wenn du so wie ich Freischnauze unterwegs sein kannst, dann verwendet einfach die, die Wörter, worauf ihr Bock habt.

00:24:31: Ja, also, ne?

00:24:32: So wie wenn du deinen guten Kumpel oder die, die, weiß ich nicht, die grantige Kassiererin an einer Metzger-Tekke oder sowas bedienen.

00:24:39: beschreiben ist es.

00:24:40: Trainiert man das so wie wie man Fremdsprachen lernt?

00:24:44: Habt ihr das denn so mit einer Kartei-Karte gelernt?

00:24:47: und dann schreibt man sich da hinten Stichpunkte drauf?

00:24:49: Also was bedeutet breitschulterig?

00:24:51: Oder machen wir das eher so wie wir es gemacht haben mit einer Metapher?

00:24:53: Man stellt sich was vor und das beschreibt man dann.

00:24:56: Bereitschuldig war unser Schwimmer, erinnerst du dich noch?

00:24:58: Ja,

00:24:59: das ist richtig gut, richtig gute Brücke gebaut.

00:25:02: Also wenn du dich jetzt auf eine Ausbildung vorbereiten würdest und dann halt eben ein Vokabular vorgegeben bekommen bist, dann musst du es einfach auswendig lernen und dann halt einfach auch natürlich im Training, im Praxistraining trainieren, wann du welchen Begriffen einfach verwendest.

00:25:16: Wenn ihr noch Begriffe habt, die ihr oft hört, aber die ihr nicht genau versteht, dann schreibt uns einfach, vielleicht gibt's bald eine zweite Runde mit noch mehr spannenden Vokabeln.

00:25:26: Dann machen wir noch eine runde Wein-Vokabeln.

00:25:28: Ja, mail an cheers at edeka.de.

00:25:31: Das ist natürlich auch die Adresse für all eure Fragen.

00:25:34: Oder ihr droppt eure Frage direkt bei Insta.

00:25:36: Yes,

00:25:37: leiden unsere DMs.

00:25:39: Genau, wir freuen uns über fünf Sterne.

00:25:40: Das ist ja logisch.

00:25:41: Und um es mit den Vokabeln dieser Folge zu sagen, Leute.

00:25:46: Das war's für heute.

00:25:47: Bleibt bissig,

00:25:48: bleibt

00:25:49: kernig, verliert nie die lineare Strukturen, genießt eure Woche mitm satten Tropfen, russikalem, schamende, saftige Portion, gute Laune.

00:25:58: Wir erhören uns nächste Woche wieder.

00:25:59: Das war Chias.

00:26:00: Er war eine knackige Folge hier.

00:26:04: Bis nächste Woche.

00:26:07: Dieser Podcast wird

00:26:08: euch präsentiert von EDK.

00:26:11: Wir

00:26:11: lieben Lebensmittel.

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